König Fnlco.
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Graf Hugo nicht, was seine Feinde als Anerkennung seinerSchuld deuteten, seine Freunde aber durch die Behauptungrechtfertigten, daß der Graf seit seiner Berufung auf dasUrthcil des Hofes gegen dessen Unparteylichkeit und Redlich-keit in dieser Sache begründeten Verdacht geschöpft habe.Der Lehenhof erkannte aber, wie cs seinen Satzungen aller-dings gemäß war, den Grafen Hugo als widerspenstigen Be-klagten^ für überwiesen des angeschuldigten Verbrechens.Dasselbe Schicksal traf auch den Ritter Romanus von Puy,dessen Sohn Radulph und die übrigen Mitbcklagten Hugo's,welche ihrer Lehen beraubt wurden. Dieses Urtheil erbit-terte den Grafen so sehr, daß er sich verleiten ließ, bey denSaracenen in Askalon Hülfe wider seinen Lehenherrn undseine christlichen Brüder zu suchen, und diese zur Verwü-stung und Verbrennung des christlichen Landes aufzufordern.Als dieses mehrere Male geschehen war, zog der König, end-lich von dem Einverständnisse Hugo's mit den Heiden be-nachrichtiget, vor Joppe, um den ungetreuen Grafen zumGehorsam zurückzubringen. Die Achtung der Lchentreuewar bey Balian dem ältern und den andern Rittern, welchebis dahin mit Hugo den König befeindet hatten, so groß,daß alle, wiewohl sie des Königs früheres Benehmen in die-ser Sache mißbilligten, den Grafen verließen, sobald gegenden Leib des Königs gestritten werden sollte; wodurch Hugogezwungen wurde, sich dem Könige zu unterwerfen. Nachden Bedingungen, welche der Patriarch Wilhelm und einigeBarone zwischen dem Könige und dem Grafen vermittelten,sollte dieser, damit dem königlichen Ansehen hinlänglicheEenugthiinng widerfahre, drcy Jahre das Reich Jerusalemmeiden, nach Ablauf dieser Zeit aber mit allen seinen Leutenwieder in sein Lehen cinziehcn dürfen und wegen des ange-- ii. Band. 2 g