König Balduin H.
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bald gebot er die beyden Abgesandten von Haleb in Fesselnzu legen.
Bald kam der Stadt Haleb von andrer Seite Hülfe.Die beyden Abgeordneten aus Haleb, da es ihnen gelungenwar, ihren Wächtern in Maredin zu entfliehn, begaben sichnach Mosul zu dem Fürsten Aksonkor, trafen ihn aber sokrank, daß niemand außer den Aerzten sich ihm näherndurfte. Die Krankheit des Aksonkor war auch den Belage-rern von Haseb nicht unbekannt geblieben und hatte großeFreude unter ihnen erweckt. Sie riefen diese Nachricht denBelagerten zu, deren Muth fast gänzlich dadurch vernichtetwurde. Nur mit vieler Mühe erlangten es die beyden Män-ner, daß sie vor Aksonkor gelassen wurden. Der kranke Fürsthörte ihre Klagen und Bitten Mit Aufmerksamkeit. Dannsprach er: „Ihr seht meinen Zustand; aber ich gelobe, wennGott mir die Gesundheit wieder schenkt, alle meine Kräftezu eurer Rettung und zum Kriege wider die Feinde des Is-lam anzuwenden." Nach drcy Tagen war Aksonkor von sei-ner Krankheit geheilt und wenige Tage hernach war er miteinem Heere von sieben tausend Reitern, ohne die Knechteder angesehenen Emirs und die Wächter des Gepäcksim Anzuge nach Haleb. Als er zu Nahaba angekommenwar, forderte er auch den Athabek Toglhekin von Damas-kus und den Fürsten Kirchan von Emessa zum Kampf widerdie Christen und die abtrünnigen Muselmänner auf. So-bald Aksonkor sich der Stadt Haleb näherte, so zogen dieChristen und die mit ihnen verbündeten Muselmänner ab und
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I. Cttr.1124.