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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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520
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s. Cbr.

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;2o Geschichte der Kre uzzüge. Buchll. Kap.XXV.

zu nehmen, und kehrten in ihre Betten erst dann wieder zu-rück, wenn die Gefahr abgewendet war.

Timurtasch aber, welchen die Muselmänner in Halebin ihrer Vedrängniß durch zwey Boten, den Cadi Abulga-nem Mohammed, den Urgroßvater des GeschichtschreibersKemaleddin, und den Scherif Abu Abdallah, welche unterdem Schutze nächtlicher Dunkelheit aus der belagerten Stadtglücklich durch das Lager der vereinigten Christen und Mu-selmänner kamen und nach Maredin gelangten, um Hülfeanflehen ließen, nahm sich der bedrängten Stadt gar nichtan, und brach selbst seit der Ankunft der Boten die Unter-Handlung ab, welche er früherhin wegen der Entsetzung vonHaleb mit dem Fürsten Aksonkor von Mosul angeknüpft hatte.Denn da sein Bruder Solaiman, Fürst von Miafarekin,um diese Feit starb, so wollte er sich lieber in den Besitz vondessen ruhigerem Fürstenthume setzen, als die unsichere Herr-schaft über das von den Christen beständig beunruhigte Ha-leb behaupten. Darum hielt er die beyden Abgeordneten mitVersprechungen hin, obwohl sie im Namen ihrer Mitbürgerdringend baten, nur allein zu kommen, weil schon seine An-wesenheit ihnen ein mächtiger Beystand seyn werde. Alsnun hernach dem launigen und argwöhnischen Timurtaschein an den Cadi Abulganem von seinem Sohne aus Halebgeschriebncr Brief in die Hände fiel, welcher eine rührendeBeschreibung der traurigen und bedrängten Lage von Halebund der darin herrschenden Hungersnoth und Krankheitenenthielt, so wurde er auf das heftigste ergrimmt:Seht,rief er aus, das Volk von Haleb prahlt mit seinen Kräftenund ladet mich ein, allein zu kommen, da es doch in solcherNoch und Ermattung sich befindet; das ist Verrath." Als-