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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
515
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König Balduin II.

Schlosse Duscr, welcher dadurch, daß er den widerspenstiggen Emir bey sich aufnahm, gleichfalls die Ungnade desCha-lifen und des Sultans sich zuzvg; gewann aber durch Be-stechung eine Partey in Haleb, welche ihm versprach, dieStabt ihm zu überliefern, ihre Absicht aber nicht genug ver-barg , so daß sie durch den Fadajel Ebn Said Ebn Bedi,welcher.für Timurtasch Statthalter von Haleb war, entdecktwurde. Darum fürchtete Timurtasch niemanden mehr alsden Emir Dobais ^ ).

Der König Balduin nahm diese Bedingung an und ge-lobte ihre Erfüllung mit einem feyerlichen Schwur; und dader Fürst Ebn Monkad so eifrig und aufrichtig für die Be-freyung des christlichen Königs sich bemühte, daß er selbstseine eignen und seiner Brüder Kinder nach Haleb schickte,um dort als Geisel aufbewahrt zu werden, bis der vierteTheil des Lösegcldes, wie bedungen worden, bezahlt wäreund die Geisel ankommen könnten, welche der König von Je-rusalem stellen sollte, so ward Balduin ohne Schwierigkeitaus dem Gefängniß entlassen. Timurtasch behandelte nun-mehr den christlichen König selbst mit großer Achtung undAuszeichnung, er und trank mit ihm, schenkte ihm ein -königliches Kleid, einen Turban und Purpursticfcln, undließ ihm auch sein Roß wieder zustellcn, auf welchem er vorachtzehn Monaten von Balak war gefangen worden. Schon"am vierten Tage nach dem Anfänge der Unterhandlungen

2) Diese nähern Angaben überDobaiS finden sich ebenfalls in Ke-nia levd ins Geschichte. Abul-feda erzählt allein, Dobais seynach der von dem Chalifen Mostar-schcd empfangenen Niederlage zuerstzu dem arabischen Stamme Eazia,

und da er bey diesem kein Gehörgefunden, zu dem Stamme Monta-fek geflohen, hernach habe er BaSraverwüstet, endlich sich nach Syriengewandt und den Franken Lust zurEroberung von Haleb gemacht. ^r>».mozl. r. in. ast s. L17, S. 4is.

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