;i-Gesch. d.Kreuzz.B.II.K.XXlV.KönigBalduin.II.
Werke mitgewirkt. Veyde, die Christen und die Muselmän-ner rühmten gegenseitig ihre in dieser Belagerung bewieseneTapferkeit und Standhaftigkeit "). Der Mangel an Le-bensmitteln in Tyrus war so groß gewesen, daß die Christenin der volkreichen Stadt nicht mehr als fünf Scheffel Ge-treide fanden. Zum Zeichen des Sieges ward hierauf dasweiße königliche Panier auf dem Thurm des Thors errichtet,der Doge von Venedig pflanzte sein Panier auf dem grünenThurme, der Graf Pontius das seinige auf dem ThurmeTanaria auf.
Als den Christen zu Jerusalem, welche nicht versäumthatten, durch Bittfahrten, Fasten und Almosen die HülfeGottes für die wider Tyrus streitenden Brüder zu erflehen,der Sieg, welchen Gott seinem Volke geschenkt, durch einenBrief des Patriarchen kund wurde, da entstand die lautesteFreude; Alte und Zunge wünschten sich einander Glück, derfeyerliche Lobgesang wurde in allen Kirchen angestimmt, dieSiegesfahnen wurden auf den Mauern erhoben, die Glockengeläutet, und bunte Teppiche über alle Straßen ausgebreitct;eine fröhliche und feyerliche Proccssion der Christen zog zumTempel des Herrn und brachte inbrünstigen Dank dar undjunge Mädchen führten fröhliche Reigen auf. Auch die Bo-ren, welche diese fröhliche Botschaft nach Jerusalem übcr-bracht, erhielten eine reichliche Belohnung
3i) Sv schildert Wilhelm vonTyrus (XNi. 14.) den Verkehrzwischen den Christen und den mu-selmännischen Lyriern nach der Ein-nahme von Tyrus.
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