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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
510
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zio Geschichte der Krcuzzügc. Buchll. Kap.XXIV.

konnten. Von den fünf venetianischcn Männern/ welchein der Galeere waren/ entkamen vier durch Schwimmen/Einer ward gctödtet. Solcher Kühnheit setzten die Vene-tiancr gleiche Kühnheit entgegen; zur Nachtzeit schlichen sicheinst fünf venetianische Pilger auf einem Kahn in den Hafen/erschlugen in einem Hause am Hafen zwey Muselmänner undkamen mit deren Köpfen/ froh des gelungenen Wagstücks/wieder zurück. -

Den Wallbrüdcrn ward die Belagerung von Tyrus garsehr dadurch erschwert/ daß keiner unter ihnen der Kunst/

das Geschütz zu richten/ so kundig war als die Lyrischen

Kunstschützen; endlich riefen sie einen armenischen Mann ausAntiochien der im Richten selbst des großen Geschützesso geschickt war/ daß er niemals sein Ziel verfehlte. Als die-ser für einen ansehnlichen Sold die Leitung des Geschützesübernommen hatte/ so wirkte das Belagerungsgeschütz vielstärker.

Hunger/ Ermüdung und Togthekins Vernachlässigungbezwangen endlich die Tyricr. Togthckin kam zwar zumzweytcn Mal an den Fluß Leontes/ aber anstatt wider die

Christen/ welche sich wie das vorige Mal zum Kampfe be-

reiteten/ zu streiten/ sandte er Friedensboten an den Patriar-chen von Jerusalem/ den Dogen von Venedig/ den Grafen vonTripolis/ den Connekable Wilhelm und die übrigen Hauptlcutedes Pilgerheers/ um mit ihnen über den Abzug seiner Reiteraus Tyrus zu unterhandeln. Nach kurzen Unterhandlun-gen ward ein Vergleich abgeschlossen/ durch welchen Tyrusden Christen übergebe»/ den damascenischen Türken der freyeAbzug / den übrigen Muselmännern in Tyrus aber die Wahl

so) tzoenä»vi Ne ^nliociiis, Limenium. nalione, n.iucäic nomine",'W i t N. r/r. XIII. g.