zio Geschichte der Krcuzzügc. Buchll. Kap.XXIV.
konnten. Von den fünf venetianischcn Männern/ welchein der Galeere waren/ entkamen vier durch Schwimmen/Einer ward gctödtet. Solcher Kühnheit setzten die Vene-tiancr gleiche Kühnheit entgegen; zur Nachtzeit schlichen sicheinst fünf venetianische Pilger auf einem Kahn in den Hafen/erschlugen in einem Hause am Hafen zwey Muselmänner undkamen mit deren Köpfen/ froh des gelungenen Wagstücks/wieder zurück. -
Den Wallbrüdcrn ward die Belagerung von Tyrus garsehr dadurch erschwert/ daß keiner unter ihnen der Kunst/
das Geschütz zu richten/ so kundig war als die Lyrischen
Kunstschützen; endlich riefen sie einen armenischen Mann ausAntiochien der im Richten selbst des großen Geschützesso geschickt war/ daß er niemals sein Ziel verfehlte. Als die-ser für einen ansehnlichen Sold die Leitung des Geschützesübernommen hatte/ so wirkte das Belagerungsgeschütz vielstärker.
Hunger/ Ermüdung und Togthekins Vernachlässigungbezwangen endlich die Tyricr. Togthckin kam zwar zumzweytcn Mal an den Fluß Leontes/ aber anstatt wider die
Christen/ welche sich wie das vorige Mal zum Kampfe be-
reiteten/ zu streiten/ sandte er Friedensboten an den Patriar-chen von Jerusalem/ den Dogen von Venedig/ den Grafen vonTripolis/ den Connekable Wilhelm und die übrigen Hauptlcutedes Pilgerheers/ um mit ihnen über den Abzug seiner Reiteraus Tyrus zu unterhandeln. Nach kurzen Unterhandlun-gen ward ein Vergleich abgeschlossen/ durch welchen Tyrusden Christen übergebe»/ den damascenischen Türken der freyeAbzug / den übrigen Muselmännern in Tyrus aber die Wahl
so) tzoenä»vi Ne ^nliociiis, Limenium. nalione, n.iucäic nomine",'W i t N. r/r. XIII. g.