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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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509
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König Balduin H.

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drängten Stadt mit seinen tapfern Turkomancn zu Hülfe 7^Chr.zu kommen.

Gleichwohl begannen die Tyrier, durch jene eitle Hoff-nung aufgeregt, aufs Neue muthig den Kampf wider dieChristen. Eines Tages sah man Christen und Muselmännerim Wettkampfe wunderbarer Gewandtheit und Kühnheit. Ei-nige kühne türkische und Lyrische Männer, die Sorglosigkeitder Christen benutzend, kamen aus der Stadt, beranntenden größten Thurm der Pilger, vertrieben die Wächter, er-schlugen dreyßig Pilger, ehe die übrigen sich waffnen konn-ten, und zündeten endlich den Thurm au. Alle Christenwaren von der heftigsten Furcht ergriffen, als die Flammeloderte und zugleich das Geschütz von der Mauer der Stadtschrecklich zu spielen anfing. Da bestieg mit wunderbarerKühnheit und Geschicklichkeit ein junger Pilger die Spitze desbrennenden Thurms, und trotz der Pfeile und Steine, welchedurch die Ungläubigen gegen den Thurm geworfen wurden,fuhr er fort das ihm gereichte Wasser in die Flamme zu schüt-ten, ohne durch eine Wunde verletzt zu werden. Endlichgewonnen die Christen die Oberhand, das Feuer wurde ge-löscht und die kühnen Muselmänner büßten ihre Kühnheitmit dem Tode Ein andres Mal wagten einige im

Schwimmen geübte Lyrische Jünglinge, in der Nacht an dievor Anker liegende Wachtgalccre der Venetianer heranzu-schwimmen , die Ankertaue abzuschneidcn, und andere Tauean der Galeere zu befestigen, womit dieselbe mit der größtenSchnelligkeit in den Hafen gezogen wurde, ehe die Vene-tiancr, obgleich durch die Wächter auf dem großen Belage-rungsthurm aufmerksam gemacht, ihr zu Hülfe kommen

29) Genauer als von Wilhelm heit von Zulcher erzählt, S. 430 «von Tgrus wird diese Begeben- bey BongarS.