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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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>;o8 Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap.XXIV.

xlcjne Stadt Bilm oder Machomcria und erschlugen darinalle Männer, so daß nur die Greise, welche mit den Wei-bern und Kindern in einem Thurm sich verborgen hatten,dem Tode entgingen. Dann verbreiteten sie sich über dasLand, verwüsteten und verbrannten die Wohnungen undFelder und erschlugen die Bauern. Aber was war mit sol-chen Unternehmungen für den Islam gewonnen ?

Endlich, als schon die Kräfte der muselmännischenStreiter in Tyrus ermattet waren, richtete für eine kurzeFeit die eitle Hoffnung auf die verheißene Ankunft einerägyptischen Flotte ihren Muth wieder auf. Auch kam dasGeschrey in das christliche Lager, daß der Athabck Togthckinmit einem türkischen Heere sich am Flusse Lcontcs oder Kasa-misch, zwey Meilen von Tyrus, gelagert habe, wo er nurdie Ankunft mehrerer Truppen und der ägyptischen Flotte er-warte, um einen heftigen Angriff wider die Christen zu un-ternehmen. Als aber auf diese Kunde nach dem gemein-schaftlichen Beschluß der Hauptleute des christlichen Heers,ohne die Belagerung aufzuheben, der venetianische Dogemit seiner Flotte und einem Theile der Venctianer, bis nachScandarion fuhr, traf er kein feindliches Schiff an, unddie Ritter, welche unter dem Grafen Pontius von Tripolisund dem Reichsverwefer Wilhelm von Buris, mit allen Fuß-knechten des Heeres auszogcn, um den Athabck zu vertreiben,ehe die erwartete ägyptische Flotte käme, fanden keinen Tür-ken mehr. Denn Togthckin war auf die erste Nachricht, daßdie Wallbrüder ihm entgegen kämen, zurückgekchrt. Balddarauf wurde der Muth der Muselmänner in Tyrus nochmehr gebeugt durch die Kunde von dem Tode des kühnen Ba-lak in dem Augenblicke, da er im Begriff war, der bc-