Druckschrift 
2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
503
Einzelbild herunterladen
 

König Balduin II.

5 °;

wichtiger Zweig der Betriebsamkeit der Tyrier war die Berci- 2^ Chr.tung des Zuckerrohrs, welches in der tyrischcn Ebne, wiein mehrern Gegenden von Syrien, sehr fleißig gebauetwurde; Tyrus hatte sehr bedeutende Zuckersicdercyen, derenProducte durch die betriebsamen Lyrischen Kaufleute in alleGegenden der Welt verbracht wurden ^ ). Die Pil-ger, welche mehr aus Gier nach Beute, denn aus Frömmig-keit das Kreuz genommen hatten, rechneten damals auf einebesonders ansehnliche Beute, weil aus den andern durch dieChristen eroberten syrischen Seestädten alle reichen Musel-männer, welche freyen Abzug erlangt und sich dem Schwerteder treulosen Wallbrüder glücklich entzogen hatten, mit ih-ren Gütern nach Tyrus gezogen waren, in der Hoffnung,daß diese feste Stadt den Wallbrüdcrn unbezwinglich scynwerde. Auch die Lage der Stadt, als der Schifffahrt höchstgünstig, machte ihren Besitz den Venetianern für ihre Fracht-schifffahrt wichtig; Tyrus hat gegen Mitternacht einen zwarnicht sehr geräumigen "), aber damals sehr sichern und vonder äußern und inner» Stadtmauer cingcschlossenen Hafen,in welchen ein Eingang zwischen zwey festen Thürmen deräußern Mauer führte; auch der Meeresarm zwischen der In-sel, auf welchem Tyrus erbaut ist, und dem festen Landegibt den Schiffen eine gegen alle Winde, mit Ausnahme der

rziuie in castein xlsnieie aolligiiiir»miraliilitcr coiiliciliii, inste

all remouis etiani steisliim nrovin-

^ere^iena siiiocrilale xraeeiyuisiliLlerisni xrLeitcc." Willi. Ixr.XIII. Z.

LZ) liaii.iiiiellao, iiiiste xraeciosis-

einnr iisiliiis er saluti incirtaliiim

ncoessaria Maxime, cciukailiir /.i-oiiarii: niiste z>er insritores u.i nl-

Willi. r^r.

-4) Willi. T'z-r. XIII. z. Herr Oll-vier (Neiseb. durch dis Türkey u.s. w. deutsche Ucbcrs. Weimar ig-^r.S. W 4 >) maß das Basst,i des Hafensund fand den Durchmesser nichc grö-ßer als 150 Schrille.