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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;c>: Geschichte der Äreuzzüge. Buchll. Kap. XXIV.

s- Cbr. alte Tyrus an der Küste des festen Landes verwüstet, an.de»König Hiram, des weisen Königs Salomo Freund, an dieDrohungen der Propheten Jesaias und Ezechiel wider denUebermuth der stolzen Handelsstadt; der fromme Pilger er-innerte sich der gläubigen Cananiterin aus der Gegend vonTyrus, deren Glauben der Heiland gelobt und mit der Er-füllung ihres Gebets belohnt hatte ^),nd freute sich, daßdie übermüthige Stadt, deren ungläubige Einwohner denvon Antiochien nach Jerusalem wallenden Pilgern soft soschlimmes Leid zugcfügt haben, nunmehr bald durch GottesHülfe und der christlichen Streiter Tapferkeit dem Kreuze die-nen werde. Der gewinnsüchtige Venctianer berechnete mithoffnungsvollem Math die Vortheilen, welche die Unterjo-chung dieser reichen Stadt seinem Handel und Verkehr brin-gen werde. Die Stadt Tyrus, im Altcrthum die reichsteHandelsstadt der Welt, che Alexandrien, durch Alexandersdes Großen berechnende Klugheit gegründet, als Nebenbuh-lerin ihr zur Seite trat, war auch noch damals eine derwichtigsten Handelsstädte und war von reichen Kauflentenbewohnt, sie war der Mittelpunkt des lebhaften Verkehrsder syrischen Küste mit allen andern Küstenländern des mit-telländischen McerS. Das lyrische Glas, welches aus demUfersand des Gebiets von Tyrus gewonnen wurde, ward da-mals nicht minder geschätzt als im Alterthum und von denGlaskünstlern in allen Gegenden der Erde eifrig gesucht undzu künstlichen Gefäßen verarbeitet ^). Ein nicht minder

2i) Sowohl Wilhelm von?vrus, MS auch schon vor ihmAulchsr vo n Chartres schickenihrer Beschreibung der Belagerungvon ?t>rus eine weitlam'tigc Erinne-rung an die altere Geschichte von

TyruS, vornehmlich an die religiö-sen Merkwürdigkeiten der Stadt,voran.

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