486 Geschichte der Kreuzzüge. BuchII. Kap. XXIII.
2^br. verbindlich machte, ihm dafür-Mambedsch zu übergeben.Um diese wichtige Stadt zu gewinnen/ sparte Joscclin keineMühe und in kurzer Zeit/ obgleich die Christen damals mitder Belagerung von Tyrus beschäftigt waren/ hatte er so-wohl aus seinen Ländern als aus Antiochien/ Tripolis undJerusalem mehr als zehn tausend Streiter gesammelt/ mit
k Rpr. welchen er ungesäumt gen Mambedsch zog. Aber schon war-tete seiner Balak und. es kam zu einer furchtbaren Schlacht/in welcher Balak selbst mit begeisterter Tapferkeit strikt.Mehr als fünfzig Male sahen ihn die Muselmänner sich mit-ten unter die Christen stürzen und mit seinem Schwerte undseiner Lanze Tod und Schrecken unter ihnen verbreiten/ ohnedaß ihn eine Wunde verletzte/ und seine Tapferkeit gewannendlich den Sieg. Das ganze christliche Heer wurde zer-streut/ viele Christen wurden erschlage»/ viele gefangen/ undBalak brachte in Hierapolis die folgende Nacht in andächti-ger Dankfcycr zu für den glänzenden Sieg, welchen Allahseinem Volke über den Messias verliehen. Aber es war dieletzte Waffenthat des tapfer» Emirs.
BnE Am achten Tage nach der Schlacht lieff Balak/ ent-
2 M<w. der durch die Christen bedrängten Stadt Tyrus
Hülfe zu bringen/ die in der Schlacht gefangenen Christentödtcn; dann ritt er mit Helm und Schild bewaffnet um dieBurg, um den Ort zu wählen, wo Timurtasch, dem er dieFortsetzung der Belagerung übertrug, die Velagcrungema-schincn errichten sollte. Als er nun vom Pferde gestiegenwar, um seine Befehle zu geben, da traf ihn ein Pfeil ausder Burg, wie das Gerücht berichtete, von dem Emir Jsaselbst geworfen, am linken Bein. Balak zog selbst sogleichden Pfeil aus der Wunde, spie darauf, sprach die Worte: