König Balduin II,
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„Diese Wunde ist eine tödtliche Wunde für alle Muselmän-ner," und verschied alsbald ^).
Der Tod dieses gefürchteten Emirs erweckte unter denChristen solche Freude, daß der Graf Pontius von Tripolis
Z 7 ) lieber den Tod des Balak sinddie Nachrichten Kemalcddins undder abendländischen Schriftstellersehr abweichend. Denn nach F u l-cher (o ss.) und Wilhelm vonTnrus (XIII. ii.) kam er in derSchlacht bcy HierapoliS um, inwelcher ZvScelin einen so glänzen-den Sieg erfocht, daß er nur drey-ßig Ritter und sechszig Zußkncchteverlor, von den Turkomanen aberüber drey lausend Ritter ohne dieFußknechtc ivdtcte. Damit ja dasTraumgesicht erfüllt würde, so läßtWilhelm von Tprus sogar denGrafen ZvScelin mit eigner Handden Fürsten Balak erlegen, dochohne cs zu wissen, und Bernar-dus T hesaurarius, welcherdie Bücher des Erzbischofs Wilhelmepitomirt, begnügt sich nicht einmaldamit, sondern zur vollkommnen Er-füllung dcS TraumL muss ZvScelinnoch dem abgehauene» Kopfe mitseinem Schwcrie die Augen ausste-chen (äc -log. terrae »mielse iniviii-ratori S3. Itai. ll. VII. S. 7üa).Nach Fulcher aber fiel Balak vondem Schwerte eines Knappen desGrafen-ZoScelin, der auch den Kopfseinen, Grafen überbrachte und da-für eins Eeldbelvhnung ftinaära-ginla numismara) empfing. Der-selbe Knappe soil dann auch disNachricht von dem Tode dcS Balakund selbst dessen Kopf in das Lagervor Lprus gebracht haben. Aus der
prahlhaften Erzählung eben diesesKnappen (gut, sagt Fulcher , i»xroaiio äcclarato cum xroeiianri-iiui „raesens assuit) von jenemSiege in der Versammlung der Pil-ger vor Tpruü ist höchst wahr-scheinlich die Nachricht der abend-ländischen Schriftsteller geflossen.Ab ulfa radsch stimmt in seinerkurzen Nachricht von dem Tode Ba-laks in so fern mit Kemaleddinüberein, daß auch nach ihm Balakdurch einen Pfeil von der Mauer gc-tödtet wurde (Lftron. 5)-r. S- Zi'Ä-Ich habe daher kein Bedenken ge-tragen, die Erzählung Kemaleddinsvorzuziehen, welche zu umständlichist und in sich selbst zu viele Wahr-scheinlichkeit hat, als daß sie un-glaubwürdig scyn sollte. Zn derVeranlassung des Zugs von Zosee-lin gegen Hierapolis sind übrigensdie abendländischen Schriftsteller, diemindere Deutlichkeit abgerechnet, voll-kommen mit Kemaleddin über-einstimmend. Nur lassen sie denHassan, als er durch List aus seinerStadt gelockt worden, sogleich ent-hauptet werden. Wir wissen aberaus Kemaleddin, das; er so-gleich nach dem Tobe des Balakdurch Daud Ebn Sokman, welchersich der Burg Balu bemächtigte, inZreyheir gesetzt wurde und auch wie-der in den Besitz von HicrapoliSkam. S. auch AbulfeLa i. in.1'. 4sr-
Z. Ehr.
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