König Balduin II,
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ihren Ketten erlösten ^). Nach der Erzählung des Abulfa- I. Ehr.radsch oder Darhebraus wurde dieses ausgeführt vonarmen armenischen Taglöhnern, welche sich vor dem Burg-thore versammelten, als wollten sie unzufrieden über ihrengeringen Tagclohn, eine Klage vor den Emir von Chortbertbringen, dann aber die Gelegenheit wahrnahmen, sich derdort aufbewahrtcn Waffen zu bemächtigen. Nach dem ge-nauen und sorgfältigen Kemaleddin aber gewannen die christ-lichen Fürsten ihre Freyhcit durch die Hülfe einiger von ih-nen gewonnenen Männer von der turkvmanischcn Besatzungder Burg.
Balduin brachte aber sich selbst und die Christen um sol-chen großen Vortheil. Denn anstatt die Burg sogleich zuverlassen, wollte er gegen den Rath Ioöcclins sie behaupten,ohne dazu die Mittel zu besitzen ^); er ließ es geschehen,
2;) Nach Fulcher kamen die Ar-menier als arme Handelsleuteverkleidet; nach Wilhelm vonTyruS tragen sie unter Mötichs-kleidnng verborgene Dolchs, dochführt er auch die von Fulch er an-genommene Erzählung an. NachFulchcr wurde zuerst der Befehlsha-ber der Thorwachc lxoriariornmMagister) , der in seinem Wacht-hause am Thore mit einem ChristenSchach spielte, erschlagen, woraufdie Armenier sich der dort befindli-chen Waffen bemächtigten. Fulchcrselbst erklärt aber seine Nachrichtenüber die Schicksale des Königs inseiner Gefangenschaft für nicht voll-kommen zuverlässig: Lc gni.r pracula Iiobis iiaea kaota aderant, vixoertirrräiiiem rot aciciisoere polera-mns. Verumtameir guam vertue
26) Östron. 6vr. S. zoz.
L7) Nach der Erzählung des Wil-helm von ThruS scheint Balduin inChortbert geblieben zu seyn, weil erbey der Nmlagcrung der Burg durchdie Türken cS für zu gefährlich hielt,sie zu verlassen. Nach Kemal-cddin aber blieb Balduin, weil ecknach den GrunLsäYen der Krcuzbrü-dcr unrühmlich war, seine Frephcitdurch die Ucbergabc oder durch die Ver-lassung eines QrteS zu erkaufen (S.oben S. 182.) Dies scheint mirwahrscheinlicher: „loscelin t,w cha-
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