474 Geschichte der Kr euzzügc. Buch. ll. Kap.XXIIk.
2. CKr. kehrten. Jlgazi fühlte sich zwar bald von seiner Krankheitgenesen und kehrte nach Marcdin zurück; als er aber vondort nach Miafarekin sich begeben wollte, kehrte unterwcgessein Uebel mit Heftigkeit wieder, und der furchtbare FeindbeS Chrisienthums gab in dem Dorfe Adschulin, unfern vonMiafarekin, unter schweren Schmerzen den GeistaufAa- zum Jubel der Pilger, welche ihn noch im Tode mit Schmär^ ' Hungen verfolgten "). Seine Macht, welche vereint denChristen so furchtbar gewesen war, wurde getheilt; Snlai-man, der ehemalige Statthalter von Halcb, erhieltMiafarekin, das Fürstcnthum Marcdin kam an seinenzweyten Sohn Timurtasch und Halcb blieb seinem Neffen'Bedreddaulah.
Als die Turkomanen und Türken sich trennten, entlie-ßen auch die christlichen Fürsten ihre Lchcnmänncr, und diefrommen Christen dankten Gott für das von dem heiligenKreuze bewirkte Wunder, daß zehn tausend übermürhige
17) Am ersten Tage des Ramadan616. nach Äemaleddin.
iS) Also der Kanzler Walther,der offenbar sehr genaue NachrichtenLiber den Tod des Jlgazi eingezogenhatte: », 7 xse ^.lKL 2 i eum 5iri8xisru roversns c-sr, arrextus genere
er in drevi, tam ^.ralnrni c^namet rartliornm m.iximrrm xenremLcitlnotirinm: csnocl si esset sni iu-
lur xro sonore et imxotenl.iL,eiim e^ressiorie limi vsri-
rioris ollas xleiras ciiris iZnilrns,aräenridns, sine sine oomdiirenri-liiis er inexriii»n.ll)il.i 1 )us." Ke-rn a l e d d i n nennt die Krankheit desJlgazi: ,,NI1 goiiilemenr tle venrroxonr avoir rrox manxe äe vianäe§eciie §»Iöe, äe noix, äe melonser ä'arnres kruits." Wilhelmvon Tyrus (XII. 14.) seyt irrigden Tod des Jlgazi schon in dasJahr n2r. und läßt ihn eben so ir-rig sterbeil noch ehe er einmal Ha-leb erreicht Hane. Fulch er erwähntdeS TodcS von Jlgazi aar nicht.