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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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47r Geschichte der Krcuzzüge. B u ch ll. K a p.XXllt.

2-^br. stritten "). Nunmehr erschien er zuerst als Bundesgenosseseines Oheims Jlgazi und des Athabek Togthekin mit einemunzählbaren Heere diesseits des Euphrats. Der Grat Wil-helm von Sardanah, als er vernahm, daß die Absichtender muselmännischen Fürsten auf seine Burg gingen, beschloßsich selbst zum König Balduin zu begeben und ihn um Hülfeanzusprechcn. Denn Balduin war mit seinen Rittern in derNähe, bey Tripolis, wohin er gekommen war, um demGrafen Pontius, welcher ihm die Treue widcrgesagt, mitGewalt der Waffen zu seiner Pflicht zurückzubringen. Vorseiner Abreise nahm Wilhelm von seinen Leuten einen schwe-ren Eid, daß sie vierzehn Tage lang, vom Tage der Ankunftdes Jlgazi gerechnet, die Belagerung ertragen wollten. Erselbst nahm Gott zum Zeugen, daß er, wenn vom Königkeine Hülfe zu erlangen sc»n sollte, durch jedes Mittel ihrLebe» retten wollte, und wenn auch Jlgazi dafür von ihmverlangen sollte, ein Muselmann zu werden. BalduinMeinte zwar anfangs in dem Wahne, daß Jlgazi den mitden Antiochiern gefchlossenen Waffenstillstand nicht brechenwürde, die Absichten der muselmännischen Fürsten seyen viel-mehr gegen Tripolis oder das Reich Jerusalem gerichtet undgebot daher dem Grafen Wilhelm, sich nach Apamea undKafarrab zu begeben, um nähere Kundschaft einzuziehn;bald aber meldete dieser ihm durch Eilboten, das ganze kur-

z->. 2ul, komanische Heer von zehn Lausend stehe seit dcm,dreyßigstcnTage des Julius ") vor Sardanah, und auch ein Erzbi-schofkam, von den Antiochiern gesandt, und bat um HülfeWider die andringenden Feinde "). Darauf säumte Bal-

ir) n a r 8ed> r. 6Irror>. Sxr. S.) Dieser Botschaft des ErzbischofsZoo. 321. erwähnt Fulcher; das übrige ist

iz) Seit dem 20. des Dschemadt et nach Kemaleddin erzählt,awwal ziü. K emal.