470 Geschichte der Kee uzzüge. Buch!!. Kap. XXNI.
I.^Ehr. Nahrung seines kranken Rosses allen Hafer seines Speichersauf, in der Hoffnung es zu heilen und noch zu gebrauchen.Er gewinnt nichts damit als daß sein Speicher leer wird,sein Roß bleibt krank und unfähig ihm zu dienen." Hieraufkam Balduin vor Atsareb, aber nach dreytägigerBelagerungriefen den König dringende Angelegenheiten des Fürsten-Ihums nach Alitipchien zurück
Mittlerweile brachte Zlgazi seinen ungehorsamen Sohndurch betrügerische Verheißungen zum Gehorsam zurück.Als Zlgazi, entschlossen mit den Waffen seinen Sohn zustrafen, mit einer ansehnlichen Macht von Maredin aus deinWege nach Haleb bis nach Dschabar gekommen war, fandcr dort Abgeordnete, welche ihm im Namen seines rebelli-schen Sohns Unterwerfung anboken, unter der Bedingung,daß er schwöre, sowohl seinem Sohne als dessen Mitrcbcllcn,vornehmlich dem Ebn Karnas und dem Kammcrherrn Naserihr Vergehen zu verzeihen und sic mit Freundschaft und Ach-tung zu behandeln. Nachdem aber Zlgazi seinen Ein-zug in Haleb, von dem Volke fcycrlich eingeholt, gehalten,und dem Volke einen Theil der Auflagen erlassen hatte, sogedachte er nicht weiter des den Rebellen geschworncn Eides,
io) Fuicher erzählt bcmn Jahrsiiüi. nur dis Zerstörung deS Schlos-ses Jarras. Es scheint in der Er-zählung des Kenia ledd in, auswelchem die Nachrichten ran denübrigen Unlernehmnnzeu dieses JahrSgeschöpft und, eine chronologischeSchwierigkeit zu se>i». Denn Bal-duin sott erst nach der Empörungvon Sulaiman die Dortbeile, oonwelchen >m Texte Nachricht gegebenwird, erlangt haben. Nun aberSeiht cs: Lanäoin s'civ-r niis en
campaßns an invis eie vjonmacU-laMicra". Die Empörung von Sn-laiman kann indes erst nach diesemMonate geschehe» sehn, weil kurzvorher von Kcmaleddin erzählt wird,das; am Ende des gedachten Mona-tes Eulaima» den Befehl seines Va-ters vollzog, die alten Soldaten desNodvans ans der Citadellc von Ha-leb Kalateschschcrif durch eine List zusichren und die kstadeste zu zerstören.Der Vers, glaubt diese Schwierig-keit im Tcxic gehoben zu haben.