König Balduin II.
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dan gegangen, hatte Jarras, ein Schloß des Athabek Tog- 2^r»r.lhekin, zerstört, und als er von den Bewegungen in demLande des Jlgazi vernommen, war er hcrbey geeilt, um derGelegenheit zu vorthcilhafren Unternehmungen nahe zu seyn;Sulaiman aber sah den Einfall der Christen nicht ungern,weil die Aufmerksamkeit seines Vaters dadurch von ihm ab-gewandt wurde, und widerstand ihnen nicht. Eine ansehn-liche Zahl von christlichen Streitern besetzte daher die von Jl-gazi vor zwcy Jahren zerstörte Burg Sardanah, welche derKönig Balduin wieder aufbauete und an Wilhelm, den Sohndes in der Schlacht bey Hab gefallenen Robert Fnlcoy, ver-lieh. Als aber die Christen selbst vor die Thore von Halebkamen, so stellte sich ihnen Naser, einer der Empörer, nach-drücklich entgegen, und Balduin zog von Haleb ab, er-stürmte aber und schleifte die Burgen Chanaserah, Burdsch,
Seban und mehrere andre und führte ihre Thore als Sieges-zeichen mit sich nach Antiochien. Zu Sclda am Flusse Ko-waik kam zu Balduin ein Bote von Sulaiman, der EmirAtzar Ebn Turk, mit Fricdensanträgcn, der König aberforderte die Abtretung der Burg Atsareb, ohne irgendeineandre Bedingung zuzulasscn. Als ihn nun der muselmänni-sche Abgeordnete bat, er möge nicht verlangen, daß Sulai-man durch die Abtretung einer Burg, welche als das Haupt-bvllwerk von Haleb betrachtet werde, den Anfang seiner Re-gierung schände, und billigeres fordern, so soll Balduin mitfolgendem Gleichniß geantwortet haben: „der Fürst von Ha-leb ist nicht im Stande, Atsareb gegen mich zu behaupten,indem ich alle Festen, von denen diese Burg umgeben ist, be-festigt habe, um sie aufs engste einzuschließen. Bedenkt,daß Atsareb einem gänzlich erschöpften und unbrauchbar ge-wordenen Rosse gleicht. Vergeblich wendet der Herr für die