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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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468 Geschichte der Kk'euzzüge. Duchls. Kap.XXIII.

I. Ehr. selben Zeit empörten sich wider Jlgazi zu Haleb sein Sohn

n3r. '

Sulaiman, Ebn Karnas, der Kanimcrherr und Befehlsha-ber der Miliz Naser und viele andre ^). Auch diese Nochvon Haleb blieb von dem König Balduin nicht unbenutzt;er war im Monat Julius mit seinen Rittern über den Jor-

gnzi soll mit einem Sultan der Cho-rocenser (crrm rrno Zolä-iro Llroro-aensrrrm , ohne Zweifel dem SultanTogrul) gegen den christlichen KönigDavid gezogen seyn. (Von dem Na-men deS Landes dieses Königs findensich in dem Abdruck bey Bongarsnur die mit einem ' bczcichnetcnBuchstaben errcriLin, wofür manentweder nach dem Vorgänge vonCaspar Barth tVlecki-im, oder,was vielleicht richtiger ist, lberi»msehen kann. S. unten die StelleauS Abulfaradlch.) Der König Da-vid, der in seinem Heere von 24002Medern auch 200 Franken hatte, solldann den Jlgazi in einem Tlialezwischen zwey dicht bewachsenenBergen (rirter ärros inonrcs cieir-sissimis rremoriirus iusiros, ganzwie bey Kcmaleddtn) überfal-len , das ganze türkische Heer in dieFlucht geschlagen, drey Tage lang esverfolgt und 422,222 Türken ge-tödtet haben. Jlgazi selbst soll amKopse verwundet und halb tvdt ingeringer Begleitung von einem ara-bischen Emir geleitet lconärrctrr Le-gis ^ratnini d. i. des Dobais) ent-kommen seyn. Von einem vorhcrge-gangenen Siege des Jlgazi erwähntWalther nichts ; vielmehr soll Jl-gazi gleich bey seinem Eintritte indas Land des medischen Königs über-satten worden seyn. Abulfaradsch

erwähnt dieses georgischen Krieges(Lhron. 8z-r. S. 3«2) mit folgendenWorten:Im Jahr igzz. der Grie-chen (iwr.) sandte der Sultan Mah-mud ein großes Heer in das Landder Jberier. Als aber die Türkendahin kamen, so tödteke der Königder Jberier, welcher die Engpässe(c-Iansur-ls) besetzt hatte, viele vonihnen."

y) Oie Veranlassung dieser Empö-rung ward nach, K e maledLin vonEinigen aus folgende Weise berich-tet:Dobais forderte von Jlgazi,als er mit ihm gegen die Georgierzog, die Stadt Haleb, wofür er sichverbindlich machte, hundert tausendGoldstücke zur Anwerbung einer turrkomanischen Armee beyzutragen unddem Jlgazi mit seiner ganzen Machtzur Eroberung von Antiochien bey-zustehcn. Jlgazi nahm dies: Anerbie-ten an, und verpflichtete sich selbstseinerseits durch einen Eid. Derüble Ausgang der Unternehmunggegen die Georgier aber ließ ihn dieeingegangene Verbindlichkeit bereuenund um einen Vorwand zu erhal-ten , sic zu brechen, gab er heimlichseinem Sohn Sulaünan, einemschwachen und unbesonnenen Jüng-ling, den Befehl, sich scheinbar zuempören. Dieser aber, aus Leicht-sinn, empörte sich nicht zum Schein,sondern wirklich,"