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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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4 ? 8 Geschichte der Kreuzzüge. Bu chll. Kap. XXII.

-,Chr. schof Ebremar von Cäsarea, den Bischöfen von Nazareth,Bethlehem und Rama, den Aebten von Unsrer lieben Frauenim Thal Josaphat und vom Berge Thabor und den Priorsvom Tempel des Herrn, vom Berge Zion und vom Grabedes Herrn, dann von dem königlichen Kanzler Paganus,endlich von den Baronen Eustach Grenier, Wilhelm vonBu-ris, Parisanus, Connetable von Joppe, und Balduin vonRames unterschrieben, zur strengsten Befolgung kund gemachtwurden.

Zuerst, damit von Gott und kirchlichen Angelegenheitendie Beratschlagungen der Versammlung beginnen möchten,gab der König an die Kirche zu Jerusalem den Zehnten vonallen Einkünften des Reichs, nicht nur von denen, welchedamals in Jerusalem, Akkon und Neapolis erhoben wurden,sondern auch von den Einkünften der Städte und Länder,mit welchen in künftigen Zeiten das Reich gemehrt würde,damit dafür der Patriarch Garmund und seine Nachfolgerfür des Reiches Wohlfahrt fleißig zu Gott beten möchten.Auch gaben der König und die Barone überhaupt alle Zehn-ten zurück, welche sie ungerechter Weise den Kirchen undPfarreyen entzogen, und baten um die Lossprechung von dieserSünde, welche der Patriarch, ihre Reue zulasscnd, ihnengewährte.

Hiernach wurde der fleischlichen Lust durch nachdrück-liche Verordnungen gewehrt, zuvörderst dem Ehebruch.Wenn ein Mann Untreue seines Weibes besorgte, so sollteihm verstärket seyn, vor rechtmäßigen Zeugen dem Mann,der ihm verdächtig schiene, gleichviel ob es ein Laye oderein Pfaff wäre, den Eintritt in sein Haus und selbst die Un-terredung mit seinem Weibe zu untersagen. Fände nun der