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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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448 Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap.XXH.

2. §hr. ein königliches Panier fiel in die Gewalt der Ungläubigen.Das Fußvolk ward größtenrheils erschlagen, und auch dievon der Verfolgung der Feinde zurückkchrendeScharRobertSFulcoy floh, als sie von Jlgazi angegriffen ward, wie dieübrigen, gen Hab, und Robert selbst, da er auf der Fluchtmit seinem Rosse stürzte, ward von einigen Bewohnern desBergeS Sumak und deS Dorfes Marbin gefangen genom-men ^°). Schon freuten sich die Heiden deS vollkommnenSiegest Da aber der fromme Erzbischof Ebremar von Ca-sare« welcher in dieser Schlacht dem Könige daS Kreuzvortrug, daS heilige Holz gegen die Heiden wandte und mitlauter Stimme rief:Durch die Kraft dieses heiligen Holzesseyd ihr verflucht, ihr verruchtes Volk, und durch GotteSStrafgewalt in die Flucht getrieben, sollt ihr eines schlim-men TodeS sterben, " da faßte der König neuen Muth, erführte seine Schar wieder in die Schlacht und widerstandden übermüthigen Turkomanen so tapfer, daß er dasSchlachtfeld, obgleich mit wenigen Männern, bis zumAbend behauptete. Vom Schlachtfelde eilte ein Bote nachAntiochien und brachte den durch die Nachricht von der Nie-derlage deS Königs, welche durch die Flüchtlinge dahin ge-kommen, betrübten Antiochiern die frohe Kunde, daß derKönig durch die Kraft deS heiligen Kreuzes das Schlachtfeldbehaupte, und zeigte dem Patriarchen und der Fürstin, desKönigs Schwester, den ihnen wohl bekannten königlichenRing zur Beglaubigung seiner Botschaft. Erst am Abende

qo) KemaledLin. Wgl. unten von Cäsaren: Ru-mmorus, zu ver-Anm.. > bessern in: Sidrciuoru,. S. oben

S. 3üz. Ebremar war noch im I.li23. Erzbischof von Cäsarca. 'iVilli.XII. L5, in Luv,

4 >) SautNcr. Nebriacns ist in die-ser Steile der Name dev Erzbischofs