König Balduin H.
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begab sich Balduin nach Hab, sowohl weil es auf demSchlachtfelds an Lebensmitteln und Wasser gebrach, als auchweil die Flüchtlinge nicht wagten, dahin zu ihm zurückzu-kehren, ging aber am andern Morgen wieder auf dasSchlachtfeld, um der Verwundeten zu pflegen und die Er-schlagenen zu begraben Dann kehrte er nach Antio-
chien zurück, und wurde von der Geistlichkeit und dem Volkein festlichen Kleidern und mit feyerlichem Lobgesange zur EhreGottes, in großer Entfernung von der Stadt, eingeholt undin glanzendem Zuge zu St. Peters Münster geführt.
Deyde, die Christen nicht minder als die Muselmännereigneten sich den Sieg zu, die erstem, weil der König dasSchlachtfeld behauptet hatte, welches ihm, wie es scheint,die Turkomanen nicht sehr streitig machten; dieTurkomanen,weil sie große und reiche Beute und eine ansehnliche Zahlvon Gefangenen nach Haleb führten. Hundert christlicheRitter und fünf hundert Fußknechte waren von den Ungläu-bigen erschlagen worden, die Christen rühmten sich aber, derTürken zwey oder drey tausend erwürgt zu haben. Gleich-wie die Christen in Antiochien im Anfänge der Schlacht durchdie Nachricht von der Niederlage des königlichen Heers inBetrüoniß gebracht, durch die spätere Siegeskunde aber inFreude gesetzt wurden, also auch die Muselmänner in Haleb.Denn als die vorRobert Fulcoy fliehenden Muselmänner bisnach Kennesrin kamen, wohin Jlgazi die Zelte und das Ge-
42) Diq Zeitbestimmungen derSchriftsteller von dieser Schlachttreffen nicht ganz genau zusammen.Nach Walther und Wilhelmvon T >1 rus : „Icl vickoriae in
vigUia s.slivitstis äe assnmtioneb IViariae virzini» virtt» L, Orn-ii. Band-
eie odtinnit," also am 14. August.Eben so Fulcher: XIX. Lai.
Sexuenihr. — 14. Aug. Nach Ke»uialeddin war dieser Kampf am 4 .Tage deS Dschemadi al-ula 5 > 3 . —rs. August ms.
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3. Chr.ms.
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