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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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444 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XXII.

I. Cbr war übergeben worden. Gleichwohl wurden nur wenige derHüter von Sardanah durch ihre Feigheit vom Tode errettet.Ein Haufe plündernder Tnrkomanen, welcher den Abziehen-den begegnete, beraubte sie trotz des Vergleichs, tödtete dieMeisten von ihnen und eilte dann, ehe die Strafe Jlgazi'Sihn treffen konnte, zu feinen Triften zurück "). Sv wa-ren zwey wichtige Festen, aus welchen die Christen die Mu-selmänner in Haleb so oft geängstigt, verloren!

An demselben Lage, an welchem die Antiochier widerdie von St. Simeon zurückkehrenden Tnrkomanen ge-stritten hatten, kamen der König Balduin und der GrafPontius nach Antiochien und befreyrcn die antiochischcnChristen aus aller Noch. Noch an dem Tage ihrer Ankunft,nachdem sie in St. Peters Münster ihr andächtiges Gebetverrichtet und vom Patriarchen den geistlichen Trost empfan-gen hatten, eilten sie den Feinden so lange nach, bis dieauege'andten Kundschafter ihnen meldeten, die Heiden seynschon zu fern und eilten zu schnell weiter, als daß sic erreichtwerden könnten. Alsdann kehrten die Pilger nach Antio-

34) Was »ach des Kanzlers Wal-ther Berich, (S. 4 üo) auf JlgazisGehe»; geschah: ,,I.»6liis itagne

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glauben aber mehr der Erzählungdes ruhigen K e m alcddin:t.ors-

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wurde ° die Bedingung des freyenAbzugs den Franken durch Jlgaziangebotcn, als dieser die Annähe-rung des Königs Balduin ver-nahm. Auch Kcmaleddin fugtnoch hinzu, dag Jlgazi durch dieNachricht von dem Gesuch um Hälfe,welches die Besaxung von Sardanahan den König Balduin habe gclan-'ge» lassen, zur nachdrücklicher» Be-treibung der Belagerung sei, bewo-gen worden.