König Balduin II. 44*
vor Artasia, wo ihm der Bischof den bischöflichen Thurm I. Ci,r.
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übergab, nachdem er sich und seiner Geistlichkeit freyen Ab-zug nach Antiochien mit aller ihrer Habe auebedungen.
Die Christen und Muselmänner wetteiferten aber dort inHinterlist, um sich einander zu täuschen und zu hintergehen.
Die Muselmänner, welche den Bischof und seine Pfaffen be-gleiteten, brachen ihren Eid und raubten denen die Güter,,welche sie gegen Raub schützen sollten; doch Zlgazi sandtevon solchem Raube den christlichen Pfaffen ihre priesterlichenGewänder zurück. Dafür hinterging Joseph, ein alter be-jahrter Ritter, Hauptmann der Burg von Artasia, denFürsten der Turkomanen durch eine Lüge. Er bat, nur inder Absicht, Zeit bis zur Ankunft der erwarteten Hülfe zugewinnen, den Jlgazi flehentlich und mit Thränen, dochnicht für sich selbst und seine Truppen den Einlaß in die Burgzu fordern, lügend, es würde sein Sohn, der in der Ge-walt seiner Glaubensgenossen zu Antiochien scy, für die Ue-bergabe der Burg an Jlgazi mit dem Tode büßen müssen,und vorläufig nur Einen türkischen Emir als seinen Statt-halter zu den Frankenstn die Burg zu senden. Der Turko-mane, erweicht durch die heuchlerischen Thränen des Grei-ses, gewährte ihm sein Gesuch ^°); und dem lügenhaftenChristen gelang, was er beabsichtigt.
Denn bald hernach, als auch Togthekin mit seinen Trup-pen vor Artasia zu Jlgazi gekommen war, wurde die Annä-herung des Königs Balduin und des Grafen Pontius von
xarres exterse, et propingiiLr eae-xrne miNia inlNtnm Iraiiemittei'at."Daß auch nachher, als Jlgazi vorSardanah lag, viele Turkomanen,so wie auch die Araber Dvbais undBocarLus ihn verließen, erzählt
Walther S. qöo. Oer Rückkehrder Turkomanen, nachdem sie sichmit Beute gesättigt, gedenkt auchÄemalcdbin.
30) Walther erzählt diesen Betrugmit großem Lobe.