44» Geschichte der Kreuzzüge. BuchII. Kap.XXII.
7i. Chc. der Geistlichen. Der Patriarch Bernhard aber, voll Muth,Zuversicht und Klugheit, entwaffnet«: sogleich die Muselmän-ner und syrischen Christen, untersagte allen Einwohnern vonAntiochien aufs strengste, nach Einbruch der nächtlichen Fin-sternis ohne brennende Leuchte die Häuser zu verlassen, undübernahm mit den wenigen fränkischen Einwohnern und sei-ner Geistlichkeit die Behütung der Stadt, also daß dieThürmc der Mauer und die Thore von bewaffneten Geistli-chen und Bürgern bewacht wurden. Der Patriarch selbstbetete nicht nur unablässig für das Heil des christlichenVolks, sondern besuchte auch von Zeit zu Zeit in der Beglei-tung von bewaffneten Geistlichen und Layen die Thürme undPosten, um die Wachsamkeit der Hüter zu prüfen und ihrenMukh durch kräftige Ermahnung zu stärken So rühm-lich solcher Muth und solche Thätigkcit des Patriarchen wa-ren, so ward gleichwohl Antiochien nur theils durch die eigneUnthätigkcit des Ilgazi, vornehmlich aber durch den be-schränkten Sinn seiner Krieger gerettet, wodurch Ilgazi'we-nigstens späterhin zur Unthängkeit gezwungen ward. Dennder größte Theil des muselmännischen Heers begnügte sich,nach der gewöhnlichen Weise der Türken, damit, im christ-lichen Lande von Antiochien und Sudijah auf Beute auszu-gehinund die meisten Turkomanen kehrten, nachdem sie ihreDeutegicr gesättigt, in ihre Heimath zurück, so daß nur we-nige Truppen bcy Ilgazi blieben Mt diese,, kam er
23) Diese nach dem Berichte desKanzlers Walther gegebenen Nach-richten bestätigen die Nichtigkeit derBemerkung KemaleddinS: ,, 8 i Uxa-Li eiir xrevenii 1 e roi Laustoii» erse ^nr sxprocliv äe 1 a villeriooko avanr lui - eile n'snroir
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2y) Oer Kanzler Walther gibtvon der Unthätigkelt deS Ilgazi ei-nen andern Grund an:x o r a r i 0 ii i 11 s i 11 renriis ermnir Oei Ol)lini 8 ^inioeliiLs xer