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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
439
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König Balduin H. 4ZY

rühmten sich daher eines wundervollen Beystandes ihres Pro-pheten. Als die Turkvmanen unter den Gefangenen, welchevor Jlgazi gebracht wurden, einen Mann von sehr großerLcibesgcstalt und stattlich bewaffnet, bemerkten, welchen einkleiner und schlecht bewaffneter Muselmann gefangen, sosprachen sie zu ihm höhnend:Schämst du vom Kopf biszum Fuß gepanzerter Mann dich nicht, von einem so schwa-chen Manne bezwungen zu scyn?" Er soll geantwortet ha-ben :Dieser kleine Mann hat mich nicht gefangen, auchbin ich nicht sein Sclav, sondern ein viel größerer Mann,denn ich selbst bin, hat mich bezwungen und diesem kleinenManne überantwortet. Jener Mann trug ein grünes Kleidund ritt auf einem grünen Roß ^).« Die arabischen Dich-ter priesen in prahlenden Lobgesängen Jlgazi's Tapferkeit undden Sieg,f welchen durch ihn der Islam über das Evange-lium gewonnen ^).

Doch Jlgazi benutzte wenig seinen Sieg und die Ver-wirrung und Betrübniß, welche in Antiochien durch die trau-rige Kunde von dem Tode des Fürsten und der ansehnlichstenantiochischen Ritter hervorgebracht ward. Die Lateiner inAntiochien fürchteten die Rache der durch manche Bedrückun-gen beleidigten Muselmänner und syrischen Christen in derStadt noch mehr als die turkomanischen Sieger, und dieVertheidigung der Stadt beruhete fast allein auf dem Muthc

) Kemaleddin. Die grüneFarbe war übrigens die Farbe desPropheten. Oer fränkische Ritterwar also von dem Propheten Mo-hammed selbst bezwungen!

27) Ab ulfe da (»ä » s-z. 1. III.S. 3Y4.) führt zwey Verse aus ei-nem Lobgedicht auf Jlgazi wegen

dieses Sieges an, folgendes Inhalts :Gebiete waS du willst, dein Ge-bot wird befolgt, denn auf dich ver-trauen alle am meisten nach demSchöpfer. Der Koran frohlockt, dadu für ihn gestritten, das Evange-lium weint über den Verlust seinerMänner."

I- Ebr.

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