König Balduin I.
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auf ward mit den Posaunen zum Rückzüge nach Jerusalem I. Ci>r.geblasen, und weil der König nicht mehr vermochte auf sei-nem Rosse sich zu halten, bereitete sein Gesinde aus Zelt-stangen eine Tragbahre, auf welcher sic ihn trugen. Da sieaber nach Elarisch kamen, da wurden auch die Ritter, welchenoch immer nicht an der Genesung ihres heldenmüthigen Kö-nigs verzweifelt, die Nahe seiner Auflösung gewahr; siefragten ihn deshalb, welchen Fürsten er für den würdigstenhalte, sein Nachfolger zu seyn. Nur kaum konnte der ster-bende König ihnen antworten; der würdigste, die Kronevon Jerusalem zu tragen, sey Eustach, sein Bruder; wennaber dieser nicht wieder nach dem gelobten Lande kommenwollte, dann möchten sie Balduin von Edcssa zum Königwählen oder irgend einen andern wackern Ritter, welcherdurch Tugend und Tapferkeit Jerusalem und das Reich ge-gen die Heiden zu schirmen vermöge, den keine feindlicheMacht schrecke und kein weltliches Gut von der rechten Bahnablenke. Als Balduin diese Worte mit schwacher Stimmegeredet hatte, verschied er eines sanften Todes.
Seinem Willen zufolge ward sein entseelter Leichnammit Specercyen gegen die Verwesung geschützt und nach Je-rusalem gebracht; seine Eingeweide aber wurden bey El-Arisch unter einem Hügel begraben, welchen hernach jedervorübergehende Muselmann mit Steinen warf, als dasGrab des furchtbarsten aller Feinde des Islam. Das Land,wo Balduin gestorben, nannten die Araber seit dieser ZeitSabechah Varduvil d. i. die Salzwüste Balduins
4L) Lvullcciae ^nn. mvsl. 1*.Hl. S. 372. Auch Marin us Sa-li 11 t»u ü (Searciil lülcl. criicis, S.Lüi > kannte diesen Namen 1 „Sul,,-
Rex Laianiinis." Oaö Grabmal,unter welche- die Eingeweide Val-duinS begraben wurden, nannrcn