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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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4ir Geschichte der Kreuzzüge. Buchll.Kap. XX.

2. Ckr. Ohne durch die Saracenen beunruhigt z» werden, zo-gen die Ritter mit dem Leichnam des Königs durch dasThal Hebron und dem feindseligen Askalvn vorbey gen Jeru-salem, wo sie am Palmsonntage in dcrselbigcn Stunde an-lkamen, da nach vollendeter Palmweihe der Patriarch, dieganze Geistlichkeit und die christliche Gemeinde von Jerusa-lem in zahlreicher Processivn, mit feyerlichen Lobgesängenvom Oelberge ins Thal Josaphat stiegen. Plötzlich, alsdie Christen den Sarg des Königs in ihrer Mitte erblickten,verstummte der Lobgesang und nur die Stimmen des Weh-klagens der Geistlichen und des Volks, der syrischen Christennicht minder als der lateinischen, wurden gehört; ja selbstdie anwesenden Saracenen, welche so oft Beweise von der" Gerechtigkeit Balduins erfahren, stimmten in die Klagender Christen ein. Doch bald sammelten sich die traurigenGemüther der Christen wieder zur Fcyer des Festes und derfeyerliche Zug mit den Palmen ward durch das goldene Thor,durch welches auch der Heiland am Palmsonntage einritt,vollendet. Als die Leiche hierauf durch das Thor gebrachtwurde, traf es sich, daß gerade in dcrselbigcn Zeit der GrafBalduin von Edessa, welcher mit einem ansehnlichen bewaff-neten Gefolge zur Feyer des Osterfestes und zur Anbetungdes heiligen Grabes nach Jerusalem kam, von verändernSeite in die Stadt einritt. Wenige Tage hernach ward desKönigs Leichnam auf dem Calvarienberge im Vorhofe der

die Araber: H ed scharath Bar-duilr. i. der Stein oder das GrabBalduinS. (ä'U e I b e I o r Didl. or.V. Larckuil). Hans Tücher ausNürnberg, der im I. ig?y. im ge-lobten Lande war, sah das ErabBalduins und hielt es für das Grab

eines Riesen, (Neyßbeschreibung,Augsb. i-M.): »Darbcy (bcy Ala-risch) ist auff eine halbe Tagrcise einBegräbnis! eines großen Riesen, deretwan daselbst in der Wüste gewöh-net hat." S. Uoisiro -Vnirart.trier. aü Lbulfcck. D. III. S. 718.