König Balduin I.
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sechs Stadien entgegen kommen "), rind der Kaiser solltevor ihm, wenn er durch die Thür des kaiserlichen Zeltestrete, von seinem Sitze sich erheben Nachdem aberendlich Vocmnnd und die griechischen Gesandten über allediese Dinge sich vereinigt hatten, bewiesen sic sich gegensei-tige Gefälligkeiten. Constantinus Euphorbcnus bewilligteden Kreuzfahrern, ihr Lager von dem ungesunden Orte,wo es sich befand, nach einem gesundem zu verlegen, undBoemund gestattete ihm dafür, sich nach Dyrrachium zu be-geben, wo Constantin alles in solcher Ordnung fand, daßder Verlust der Stadt für die Griechen nicht zu besorgenwar. Die drey andern Gesandten aber ließ Boemund inihrer Herberge durch hundert Knechte bewachen, damit sienicht bcy Nachtzeit sein Lager ausspähen möchten ^). Alsendlich Boemund sich ins kaiserliche Lager begab, begleiteteihn Constantinus Euphorbcnus; die drey andern GesandtenMarinus aus Neapel, der Franke Roger und Adralestus,wurden der Zusage gemäß, dem Bruder Boemunds Guidoals Geißel für die Sicherheit des Fürsten übergeben.
In der Unterredung bedurfte der Kaiser der größtenBehutsamkeit, um nicht Boemunds Unwillen zu erregen.Schon die vorsichtigste Erwähnung der früher» Vertrage mitden Kreuzrittern erregte die Empfindlichkeit des kühnen
85) Der oft erwähnte ungenanntefränkische Schriftsteller versichert da-gegen , der Kaiser sei, blost zur Frie-densunterhandliuig aus Constanti-»opel- fünfzehn Tagereisen weit,dem Fürsten Boemund und denübrigen N ttcrn entgegen gekommen.(S. 7.)
;6) ^iin» vamii. S. 400. gor.
Der Ausdruck ist ohne
Zweifel nichts als das lateinischeservienrcs, wie ihn auch DuLange nimmt.
7 . Ehr.
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