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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I.

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bot dem Stakthaltcr von Dyrrachinm Frieden an. Die §c,r.Noch und Verzweiflung in dem fränkischen Lager stieg baldso hoch, daß mehrere Ritter, ihrem Gelübde untreu, zu denRömern sich begaben, um entweder in den Dienst des Kai-sers Alexius zu treten, oder ihre Pilgerfahrt nach dem heili-gen Lande über Constanünopcl fortzusetzcn, und ihnen dietraurige Lage der Brüder verricthen. Auch Wilhelm Claret,welcher den eitel» Titel eines Nvbilissimus, womit ihn Ale-xius belohnte, der ehrenvollem wenn auch mühsamen Voll-bringung seines Gelübdes vorzog, übte jetzt den Vcrrath,welchen ihm früherhin AlexiuS angedichtet, und ging mitfünfzig Helmen in das römische Lager über. Andere ver-langten mit harten Reden von Doemund, daß er durchschnellen Frieden einen Gott mißfälligen Krieg endigen solle,den er von sträflichem Ehrgeize und übcrmüthiger Herrsch-sucht getrieben, begonnen habe"). Gleichwohl verläugneteBoemnnd auch, in dieser bedrängten Lage nicht seinen ho-hen Sinn. Als der Kaiser Alexius sich zum Frieden zwargeneigt erklärte, aber ihm einen Brief voll heftiger Vorwürfe

ßen Siegen, welche die Franke»über die Griechen gewonnen habensollen. Oie erste Schlacht geschah amFuß eines Berges, auf welchem dieBurg Corbianum lag, um die Zeitdes Osterfestes-, cs wurde von derdritten Tagesstunde bis zu Abendgestritten, und von den Römernblieb keiner übrig. Dies; ist ohneZweifel die Niederlage des Camyycs,von welcher auch Anna Comn ri-tt a redet (Iler. ab I. cto. ge-

»tar. x. 475.) Als die Franken vondiesem Siege zurück kamen, wurde»sie bcy einem Orte, der Scala S.kcorgü hieß, von einem noch größer»

römischen Heer überfallen, aber auchvon diesem erschlugen sie iZvo Mann.Dicß ist der erste Kampf deS Cantacu-zenus wider die Franken bcv Mvlum.(ib. x. 404.) So wie aber jener unge-nannte Verfasser sich nicht in denEränzen der Wahrheit hält, wenner behauptet, daß die Franken indiesen Heyden Schlachten nur EinenMann verloren hätten, so irrt erauch ohncZweifel darin, daß AlcxiuSdurch diese Niederlagen so von der Un-überwindlichkeit der Franken über-zeugt worden, daß er um Frieden ge-beten habe.

ZZ) S. unten Anm. 6Z,