König Balduin I.
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Dort ordnet«: er die Truppen, welche indeß sich versammelt 2 . Ehr.
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hatten, und setzte über sie geschickte Führer aus der tapfcrnSchar der drcyhundert jungen Männer, welche aus demganzen römischen Reich als die schönsten und kräftigstenMänner ausgewählt, von dem Kaiser selbst zu allen kriege-rischen Uebungcn angeleitet waren ^). Auch bestimmte ereine klug und verständig erdachte Weise des Krieges, wo-durch er alle Hoffnungen und Plane Boemunds vereitelteund das Reich der Griechen aus der schrecklichen Gefahrerrettete.
Die StadtDyrrachium ward nicht, wieVoemund viel-°leicht gehofft hatte, von den Griechen ohne Widerstand ver-lassen, sondern der Befehlshaber war zum tapfer» Wider-stand gerüstet, und die Kreuzfahrer mußten den ganzen Win-ter zur Erbauung des Belagerungszeuges anwenden. Schondamals minderten sich die Hoffnungen Boemunds. Denndie zwcyjährige Unterhaltung der Ritter und ihrer Rosse undKnechte in Apulien, welche er aus seinen Mitteln, nicht mitKargheit, sondern mit fürstlicher Freygebigkeit, bestritten,und die Anschaffung so vieler Schiffe zu ihrer Ucberfahrthatten seinen Schatz schon so sehr erschöpft, daß nur einschnelles Gelingen seines Unternehmens ihm frommen konnte.
Nun aber umgaben ihn von allen Seiten Schwierig-keiten ""). Während die Besatzung von Dyrrachium durchoft wiederholte Ausfälle sein Lager beunruhigte, ward dasMeer von Johannes Eantacuzenus sorgfältigst bewacht, da-
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11. Band.