Gc schichte der Krcnzzüge. Buch II. Kap.XVIII.
I. Cbr,
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gequält, zog das kaiserliche Paar aus Byzanz ab. Denndas Wunder des Schleyers vom Bilde der heiligen Jungfrauin der Kirche der Mutter Gottes in den Vlachernen, welchessonst am Freytage und Sonnabende jeder Woche die from-men Ecmüthcr in Constantinopcl entzückte, war am Freytagevor ihrem Auszuge nicht erschienen. Seit laugen Zeitenfiel an jedem Frcytage von jenem heilig verehrten Bilde plötz-lich ohne Mitwirkung einer menschlichen Hand der Schleyer,mit welchem es verhüllt war, erhob sich dann vor den Au-gen aller Anwesenden gen Himmel und stieg erst am Sonn-abend nach der Vesper wieder herab, um das heilige Bildwieder zu verhüllen bis zum nächsten Freytage, wo cs wie-der zum Himmel sich erhob. Alexius vermochte es aber nichtüber sich, unter so ängstigender Vorbedeutung den Wegfortzusetzen. Das kaiserliche Paar kam am Abende des näch-sten Donnerstages heimlich in die Hauptstadt zurück, unddurch die flehentlichen Bitten und die andächtigen Gesänge,unter welchen Alexius und Irene die Nacht in der Kirche zu-brachten, erweicht, erfreute der Himmel sie mit dem ge-wöhnlichen Wunder Hierauf eilte Alexius froh undmuthig nach Choerobakchi, wo ihn die klägliche Ver-schwörung einiger Großen, welche durch Lästerschriften ihmseine Gemahlin verdächtig zu machen suchten, fünf Tagelang anfhielt. Dann kam er wieder nach Thessalonich.
41) Anna Co m nena (S. 37Ü)gibt nur an, cs scy das sonst ge-wöhnliche Wunderin der Kirche der heil. Jungfrau inden Vlachernen damals ausgeblie-bcn. Die Beschaffenheit des Wun-ders, wie wir sie angegeben, er-zählt Beletus, ein berühmter
Lehrer an der Universität zu Paris,welcher zwischen 1160 und ngublühte (S. Ousiin, No sarchtt.eccles.) , in seiner Schrift sie siivi-Iiis ossiciis. Du Cange hat in derlHonerantinog». <si-r-I. t i!i. II. S.117. seine Nachricht alisgezogen.