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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
338
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I. Ckir.

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zzz Geschichte der Kren zzüge. Buch II.Kap.XVHI.

mit weder neue Mannschaft noch Zufuhr aus Wälschlandzu Bocmund gelangen möchte; die Gebirgspasse, welcheaus Myrten in das Innere des römischen Reichs führten,waren besetzt und die leichten griechischen Truppen um-schwärmten beständig das Lager der Kreuzfahrer, so daßkeiner ohne Gefahr die Verschanzungen verlassen konnte.Den Kreuzfahrern blieb keine andere Nahrung als Hirse undauch diese nur in geringer Menge; bald kam daher zu ihrenandern Leiden und Entbehrungen noch eine schmerzhafteKrankheit.

Gleichwohl ward Boemund nicht muthlos "), sondernverbrannte im Frühling seine Schiffe und begann mit demim Winter erbauten Belagcrungszeug die Bestürmung vonDyrrachium. Mit einem Ungeheuern Mauerbrecher, wel-cher durch ein mit Ochsenfellen überzogenes Sturmdach ge-schützt war, ward die Mauer erschüttert; ein viereckigerThurm, fünf bis sechs Ellen über die höchsten Thürme derMauer hervorragend und mit Fallbrücken versehen, wardmit Hülfe von unten angebrachter Näder an die Mauer ge-fahren; die erstaunten Griechen verglichen seine Bewegungzur Mauer dem Schreiten eines Riesen, denn diejenigen,welche die Räder bewegten, waren nicht sichtbar. Zugleichfingen die Kreuzfahrer an, in dem erdigen Hügel, auf wel-chem Dyrrachium erbaut worden, die Mauer zu untergra-ben. Der Kaiser Alexius aber war bis Dcabolis vorgerücktund setzte die im Winter befolgte Weise der Vertheidigungfort. Die Vertheidigung von Dyrrachium dem Mathe undder Geschicklichkeit seines Neffen Alexius überlassend, vcr-

4i) ,,Wic eine verwundete Bestie/ HungcrSnoth im Lager BoemnndSsagt A n n a iS. Mi.), wandte er erwähnt auch Oräerle. Vit. xsich gegen stch seihst um." Der 8-4.