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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin l.

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für eine günstige Meerfahrt erfleht worden, war Vormundmit vier und dreyßig tausend Streitern zu Roß und zu Fußauf dreyßig Galccn und zweyhundert großem und kleinernSchiffen aus dem Hafen von Brundusium abgefahrenDer Anblick der normannischen Flotte war den Griechen sounerträglich gewesen, daß auch Landulf, welchem Conto-stcphanus die Behütung der Küste bey Aulon übertragenhatte, zurückgewichen war, ohne die Landung Voemundszu hindern oder auch nur zu erschweren Denn gleicheiner schwimmenden Stadt, in welcher das große SchiffBocmunds, umgeben von zwölf zwcyrudrigen Schiffen, wieein hoher Tempel hervorragtc, hatte die normännische Flotte,getragen von günstigem Südwinde, unter dem rauschendenSchlagen unzählbarer Ruder, das griechische Gestade beyAulon erreicht. Bald vernahm Alexius, daß Boemund,nachdem er mehrere Städte und Burgen gebrochen und dasLand verwüstet, die Belagerung von Dyrrachium anordne.

Am ersten November verließ der Kaiser Byzanz, umdie Gefahr abzuwehren. Ihn begleitete in ihrer von zwcyMaulthiercn getragenen und mit dem kaiserlichen Vorhanggezierten Sänfte die Kaiserin Irene deren Beystand erin seiner schmerzhaften Krankheit eben so ungern entbehrte,als er ihrer Wachsamkeit bedurfte gegen die ihn beständigbedrohenden Verschwörungen. Von ängstlicher Besorgniß

23 ) ,4.nonvmi Larcnsis (Mion, »cis. iiog. j,I Mtlrarori SS, icv.IM. 1-. V. x. ,LL.

3y) Anna Comnena entschul-digt die Feigheit des Contvstephanusund des Landulf mit der Behauptung,daß selbst die kühnen Argonauten Lenfurchtbaren Anblick der normanni-schen Flotte nicht wurden ertragen

haben, ohne den Muth zu verlieren.S. züg.

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