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ZZ4 G e sch l ch t e d e r K r c u z z ü ge. Buch II. Ka p. xvm.
solcher Furcht vor der normannischen Tapferkeit, daß er un-ter dem Vorwände zerrütteter Gesundheit die Flotte verließund in die Bäder zu Chimaera sich begab, als er von einemFranken, der aus Apulien kam, hörte, daß Boemund zurUeberfahrt ernstliche Anstalten machte.
Eines Tages, als der Kaiser Alexius von der Jagd zurrückkehrte, kam ein scythischer Eilbote, den der Statthaltervon Dyrrachium geschickt, keuchend vor ihn, neigte seinHaupt, und sprach mit schreyender Stimme die schrecklicheKunde aus, Boemund sey in Zllyrien gelandet. Alle An-wesende wurden von Schrecken und Angst ergriffen, nurAlexius blieb scheinbar ruhig und gelassen und seine Sohlenohne sichtbare Bewegung des Gemüthes ablöscndsprach er: „Laßt uns erst zu Mittag speisen, dann wollenwir wegen Boemund uns berathen". Aber alle diejenigen,welche des Kaisers -Weise kannten, wußten, daß sein Ge-müth im Innern niemals heftiger aufgeregt war, als wenner den äußern Schein der Ruhe und Gelassenheit er-zwang
Nachdem Gott zu Ehren über den Gebeinen des heiligenNicolaus eine Messe gefeyert und die Fürbitte des Heiligen
36) lov lj-IEVT-« loS iln-oZ-t-
ES jsi bekannt, daß dieAlten, wenn sie sich zum Speisen«tiedersctzten, ihre Sohlen ablösien,um nicht die Teppiche oder die Küs-sen des Lagers zu verunreinigen.Der wollüstige DinarchuS bcpmPlautuü, als die buhlerische Phro-nesium nicht mit ihm Las Abendes-sen einnehmen will, fordert dieSohlen zurück: Leäo «otcss mtln".
Als sie ihm aber für den folgendenTag Hoffnung macht; „Isnr reäiir
dam." Irnoril. i^cr. II. 6c. IV.io. iS. Mehrere andre Stellen fin-den sich gesammelt in 2. 2 aI <1 ni -11 1 äc culceo »ntigno eä. ISciier,löxs. 1733. 12. S. yy — 101.
37) Lriiio L o inn. x. 371 - 272-L 75 -