König Balduin !-
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war, da wurden seine Befehle selten befolgt. Contostepha- Chrnus, durch cille Ruhmsucht gelockt/ verließ trotz diesesstrengen Befehls seinen Posten/ segelte gen Hydrunt/ ließsich von einer normannischen Frau täuschen/ welche ihm dieUebergabe dieser Stadt, welcher sie Vorstand/ verhieß/ aberheimlich Hülfe herbeyrief/ wurde/ als er zu Lande nach Brun-dusium vorzudringcn versuchte/ von den Normannen plötz-lich überfallen/ verlor einen großen Theil seiner Krieger undverdankte die Rettung der übrigen nur der Kühnheit einigertapfern jungen Männer. Empfindlicher, als dieser Verlust/war dem Kaiser Alexius der Gebrauch / welchen Boemundvon sechs damals in die Gewalt der Normannen gefallenenPetschenegcn machte. Denn er zeigte sie in Rom dem PapstPafchalis und allen Anwesenden zum Beweise seiner Be-hauptung, daß der ruchlose Kaiser Alexius die Heiden widerdie Christen bewaffne Der unglückliche Ausgang dieserersten Unternehmung erfüllte aber den Contostephanus mit
Die eüoskio ooniorum nah-men auch Vis Kreuzfahrer von denRömern an.
; 5 ) Anna Comnena meint, daßerst durch das Vorzügen der Petsche-negen der Papst Pafchalis scv bewo-gen worden, denen, welche mir Boe-mund ziehen würden, alle Rechteund Vorzüge der Bekreuzigten zubewilligen. Diese Meinung wirdaber schon Lurch chronologische Grün-de widerlegt. Der erste Aufenthalt
des Kaisers in Thessalönich fälltnehmlich ohne allen Zweifel in dieZeit vom September iiog bis zuniAnfänge des Winters 1106. (vgl.^.lex. x. Agr und 3Zä>. Denn indieser Zeit erschien der Cömet. (LIex.x. S6L- vgl. mit Anm. 2i.). Erstnach seiner Rückkehr nach Constanti-nopel ward aber von ihm Contoste-phanus zum Admiral der Flotte er-nannt, und dessen' Expedition gegenBrundusium kann nur frühestensgegen das Ende des Jahrs nc>6.Statt gefunden haben. Der heiligeBrutto hatte aber schon in den Fa-sten des IahrS na6 auf das Gebetdes Papstes das Kreuz in Frankreichgepredigt. (T. Bnm, rg.).