König Balduin I.
ZZr
Hcergesinde, und noch mancher Ritter kam unerwartet au- I. Ehr.ßer denen, welche ihm ihre Hülfe zugcsagt. So kam Robertvon Montfort, ein tapferer normannischer Ritter, welcher,durch einen Spruch des normännischen Lehcnhofs wegenverletzter Treue gegen seinen Herzog, den König Heinrichvon England, seiner Lehen beraubt, die Erlaubniß zurWallfahrt nach Jerusalem erhalten hatte, mit Mehrern sei-ner Waffengefährten nach Apulien, zu den alten bekanntenKriegsgefährten, und Bocmund, unkundig des Verbrechens,wegen dessen Robert seine Heimath verlassen, nahm ihn,weil er erblicher Marschall des normannischen Heers gewe-sen, als einen der ersten Führer seines Heeres an, zu seinemgroßen Schaden, wie er hernach erfuhr Gleichwohlüberstiegen Bocmunds Plane seine Kraft. Je furchtbarerdie Rüstungen Boemunds wurden, auf desto kräftigere Vcr-theidigung dachte der Kaiser Alexius. Er widerlegte infreundlichen Briefen an die Freystaaten in Italien die Be-schuldigungen, durch welche Vormund bcy ihnen Haß undFeindschaft wider die Römer zu erregen trachtete, und suchtedurch die Versprechung wichtiger Handelsvortheile ihren Bey-stand zu gewinnen. Die Venetianer rüsteten auch wirklich eineFlotte aus, um den Griechen wider Boemund beyzustchen,wie einst gegen dessen Vater Robert ^). Auch dem Klosterauf dem Monte Casino bewies Alexius wiederum seine Ehr-furcht gegen den heil. Benedict, indem er durch angeseheneGesandte ein kostbares purpurnes Gewand dem neu crkohr-
Al) „Roä'kertnm runoiu äe klonte- znre luerar, inrcr praecixuos sir-lorti OZoemunäii^) UoiwrikceLliree- kliiriavit." 0 rä. Vit. p. g2Z.2-t, cd ite?oiens qiirt <ic onnsa na- 52) ^ n 11 L 60 mir. XIl. 1^. Z46.12» äimircrit, xrrator >.77 ä r. l)A 7 ttinIi Okron. Von.