;;o Geschick) te der Kreuzzöge. BuchII. Kap. XVIII.
. ^ liche Name Doemnnd welcher den Fürsten Boemund als Knabeneinst von seinem Vater Robert bey einem frohen Mahle, wo einlustiger Sänger die Thaten des Riesen Boemund gesungen, infroher Laune gegeben worden, ein sehr gebräuchlicher Name.In derTaufe aber warBoemund Marcus genannt worden
Boemund halte auch gewünscht, in England diestammverwandten Ritter gleichfalls zum Kampfe wider denrmchriftlichen Kaiser Alexius, und die Heiden aufzubieten;als er aber dem Könige Heinrich von England schon ausItalien diesen Wunsch kund that, mahnte dieser, in derBesorgnis, daß er ihm allzuviele Ritter entlocken möge,ihn ab, zur Winterzeit sich in die Gefahr der Meerfahrt zubegeben und verhieß ihm, bald nach der Normandie zukommen und ihm geneigtes Gehör zu verleihen, was auchgeschah, doch ohne daß Boemund viele englische Ritter ge-wann 2°).
Mit großen Hoffnungen kam Boemund aus Frankreichnach Walschland zurück. Bald hoffte er durch die großeZahl der Kreuzritter, welche mit ihm zu streiten gelobt hatten,Herr des römischen Reichs zu seyn. Die Ritter sammeltensich bald zu ihm, treu ihrem Gelübde, Mit zahlreichem
2y) Dies erzählt 0 räerL eus Vi-talis, a. a. O.: „IVlnlti nodiiesaä cuni veniedanc, eiyne srios in-Unter olkeredanc, cznos i^se äe §a-cro konce lidenter snsciinedac, yni-dus eliLin eoßnomen snnm inurv-
rnate nonrinatns esc, scä a xatreeno anäitL in convivio ioeulari^adnlrr äe IZnLMnnäo ßi§Lnce1>nero zOonnäo iin^osicum. esc.nirniruni ^ostea xer cocnor
c^noä. anrea innsitainm erst ^enocnnnidnz Oceicinir." In ^den unsbekannten und zugänglichen Fabelnwissen wir zwar keinen Riesen Boe-mund zu finden' doch scheint es unsunbedenklich, der Angabe des Orderricus zu trauen.
50) 0rä. Vi r. a. a. O.