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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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zr8 Geschichte der Kreuzzügc. Buch II.Kap.XVIII.

I. Ckr. d'Ecrcpin und sein Bruder Ioscelin, Simon von AuchRobert von Mcule und sein Vetter Hugo Sans-Avoir undviele andere edle und herrliche Ritter versprachen dem Für-sten Boemund ihren Beystand. Dann begab sich Vormund

-s.Iun. mit dem frommen Bischof Bruno nach Poitou zur Kirchen-Versammlung, wo bcydc mit großem Eifer und glanzendemErfolge für das heilige Grab redeten. Auch der Graf Wil-helm von Poitou, der treffliche Troubadour, und seineHecrgcsellen unterstützten dort die beredten ErmahnungenBrunos und Voemunds durch ihr Zeugniß von der GriechenTücken und Ränken, durch welche auch über sic auf ihrerPilgerfahrt unsägliches Ungemach gebracht worden. Keinschicklicherer Ort konnte für diese Versammlung gewählt wer-den als Poitou. Was Boemund und Wilhelm von der Un-

kin Ul dem bischöflichen Sprengelvon Chartres belegenes Erundstück,wovon der Graf von Pcrches einenTheil inne hatte, dem Ritter Ivovon Curvavüla zu Lehn gegeben.Zn der Zeit, da Hugo das Kremgenommen, kaufte der Graf vonPcrches auch den andern Theil undbaute darauf eine Burg. Nun er-hoben Hugo und 2vo eine'Klagegegen ihn vor der Kirche, als habeer dadurch den Frieden, welchendie Kirche den Bekreuzigten gestat-tet, verletzt (cke.murem keccrnnt inanribtts eoclesiao, nt instilia eisteeret gna« stebebaitir dlierosolz--ininrnis ct I>uci). Der Graf vonPcrcheS wandte ein, daß die Ge-richtsbarkeit der Kirche in diesemFalle nicht eintreten könne, weildie Klage nicht de» Vizgraf Hugo,sondern dem Ritter Ivo betreffe, wel-cher dasKreuz nicht angenommen hatte.

Da die Richter aus einen Zwei,-kanipf erkannten, der nicht vor ei-nem geistlichen Ecrichi geschehenkonnte, so wies der BischofJvo vonChartres die Klage an den weltlichenGerichtshof der Gräfin Adelaide vonChartres und Blois, wo der Diz-graf Hugo seinen Handel verlor.Es kam hierauf zur Fehde zwischenIvo und dem Grafen von Pcrches,in welcher der crsiere des letzter» Ge-fangener wurde. Oer Bischof vonChartres fragt nun bey dem Erzbi-schof von Sens ati, ob er nach den,päpstlichen Befehl zur BefrenungIvo's, welchen der Bizgraf Hugoerwirkt, gegen den Grafen vonPcrches sogleich mit dem Banneverfahren, oder ihn zuvörderst vorsei» Gericht laden solle. Lgicr.IVc> nie 6 a r n o I. jn k) nOirosice 58 . I'i.rna. ch. IV. X. lcl.fi.I'. -ö'-

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