I. Chr.
IIVÜ.
Z^i6 Geschichte der Krcuzzüge. Buch. !I. Kap. xvm.
mit dem Grafen Hugo von Troyes wegen Blutsfreundschaftgetrennt worden, und für seinen Neffen Tankrcd,um Cäcilia,des Königs Philipp Töchter aus der verbotenen Ehe mitBertrade, zu werben, als auch um die französischen Ritterzum heiligen Krieg wider Alexius und die Saracencn undTürken aufzubictcN' sandte der Papst Pafchalis der anderemit ihm den frommen Bischof Bruno von Signi, als Lega-ten des apostolischen Stuhls, um den Weg des heiligenGrabes zu fördern ^). Ein wirksamerer Bcystand konntedem Fürsten Boemund nicht gegeben werden, als der-Bey-stand dieses frommen Mannes, welchen damals die schmerz-liche Sehnsucht seiner Gemeinde von dem Papste zurückfor-dcrte; denn er, müde der Welt, hatte sich im Kloster aufdem Monte Casino dem Mönchsleben geweiht. Zu Noaille'in der Landschaft Limoges betete Boemund am Grabe desheiligen Bekenners Leonardas, wie er im Gcfänguiß bei)Ebn Danischmcnd gelobt, und brachte dem Heiligen köstlicheGeschenke zum Danke für seine Erlösung ^). Dann begaber sich an den Hof des Königs Philipv und brachte seineWerbung an. Zu Chartres ward im Deyfcvn des päpstli-chen Legaten und vieler Erzbischöfe, Bischöfe, Aebtc undweltlicher Fürsten und Herren die Hochzeit des gepriesenenKreuzhclden mit Constantia gefeyert und Frau Adelaide, dieedle Wittwe des Grafen Stephan, der bey Ramlah im ta-pfern Kampfe gefallen war, bcwirthete mit einem prächtigen
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