König Balduin l.
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lassen r). Abev wir vermuthen, daß diese Erzählungeben so sehr die Erfindung solcher gewesen sei), welchendaran lag, den Haß der abendländischen Christen gegendie Griechen zu steigern, als die zu derselben Zeit ver-breitete Beschuldigung, daß Alexius die Sichelgaita, dieMutter Voemunds, zur ehelichen Untreue gegen ihrenGemahl Robert und endlich zu dessen Vergiftung verführthabe
Boemund aber kam nicht lange nach seiner Erlösungaus der Gefangenschaft in das Abendland zurück, um diechristlichen Ritter zum Kampfe wider den Kaiser Alexiusnicht minder als gegen die Saracenen aufzubieten. Dennder hohe Sinn Bvemunds wälzte kühne Gedanken. Boe-mund wollte zuvor den griechischen Kaiserkhron Umstürzenund dann mit größerer Macht und Würde sich wiederdem Morgenlande zeigen. Welche glänzende Hoffnungenvereinigten sich mit diesem Plan, der eines kühnen Nor-mannen würdig war! Dann führte Boemund als Kaiser^ die ketzerischen Griechen in den Schoß der rechtgläubigen
lg) Diese Erzählung findet sich nurbey Albert von Air (IX. zz —36.) Würden Nadulxh auSEaen, F u l ch e r, Wilhelmvon TyruS diese heimliche Cin-Wirtungen 7 d-S Kaisers AlexiuS un-erwähnt gelassen haben, wenn sieauch in Syrien bekannt gewesenwären? Wir vermachen daher, dasssie in Europa von den FreundenVormunds se»n erkunden und verbrei-tet worden.
iz) Diese Anschuldigung, welchesich bry mehrcrn normannischen undenglischen Schriftstellern aus demzwölften Jahrhundert, als Wil-helm von Malmesbury (ssotzesr. ^.nglor. x. izz. OrdericusWitalis findet, wird gegen denKaiser von keinem der gleichzeitige»Schriftsteller erhoben. S. Uer. sl>,-ztcx. I. crc. 1 >. Wo —