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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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z-o Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. XVIII.

I. Cbr. Kirche, dann überwältigte er mit der Macht und dem"^'unermeßlichen Reichthum des vsirömischen Reichs die tür-kische Herrschaft in Asien; dann pries ihn als seinen-Wohlthätcr jeder fromme Pilger, welcher seiner Tapferkeites verdankte, ohne Gefahr von seiner Heimath bis zumheiligen Grabe wallen und ohne Angst und Furcht seinerAndacht sich ergeben zu können. Alexius zitterte nichtohne Ursache, als er die Rückkehr Boemunds nach Wälsch-land vernahm.

Der kühne, nach dem Höchsten strebende Sinn desnormännischen Fürsten verrieth sich in seiner Gestaltwelche die Griechen mit Schrecken und Entsetzen erfüllte.Er war einer der größten von Gestalt unter den Kreuz-rittern, sein Körper war stark und nervig, voll kräftigerMuskeln, ohne durch Fettigkeit beschwert zu seyn; seinerderben Faust sah man es an, baß sie das Schwert zuführen vermöge, sein Schritt war fest und kraftvoll,seine Brust erhaben, breit sein Rücken und seine Schul-ter. Die weiße Farbe seiner Haut, die anmuthige Rötheseiner Wangen, sein blondes Haupthaar, bas er nicht,wie die andern Ritter, bis auf die Hüften herabhän-gend, sondern bis an die Ohren abgeschnitten trug,sein glatt geschorner Bart, so wie die etwas ge-bückte Haltung seines Kopfes gaben zwar seinem Aeu-ßern den Schein von Milde, Sanftmuth und Demuth;

ik>) Seine Gestalt beschreibt in ei- der folgenden Anmerkung einige

ncr sehr charakteristischen Stelle der merkwürdigsten Aeusterungen

Auma Comnena (/^lex. iub. mit.

XIII. S. 404). Wir theilen in