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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
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zi8 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XVIII.

mund ausliefern wollte. Als von diesen Verhandlungender Fürst Kilidsch Arslan von Jconium vernommen/ sohabe dieser einen Antheil von dem gebotenen Preise be-gehrt/ aus dem Grunde/ weil er dem Ebn Danischmendso oft wider die Franken geholfen/ und habe hierauf/ daEbn Danischmend sein Verlangen zu erfüllen sich geweigert/Vas Land von Mclitcne und Scbastia verwüstet. Voe-mund aber/ die Verlegenheit des Ebn Danischmend undseiner Emirs merkend/ habe geäußert/ wie er cs vermöge/sie von der Gewalt des Kilidsch Arslan zu befreyen/ wel-ches bald zu den Ohren des türkischen Fürsten gebrachtworden. Darauf sey Ebn Äanischmend selbst in denKerker Vormunds gekommen und habe ihm weder desKaisers Alexius Antrag und des Kilidsch Arslan Begeh-ren/ noch die Gefahr/ welche ihn umschwebe/ verhehlt,auch seinen Rath zu vernehmen begehrt. Worauf Vor-mund erwiedert habe/ daß/ wenn Ebn Danischmend fürVie Hälfte des vom Kaiser Alexius angebotencn Geldesjhm die Freyheit geben wolle, sowohl er als noch mehrereandere fränkische Fürsten auf immer ihm hold und gewo-gen seyn und nicht nur sein Land von der Verwüstungdes Kilidsch Arslan befreyen/ sondern ihm auch zur Ero-berung der Länder seines Feindes, ja selbst zur Eroberungder römischen Länder helfen würden; dahingegen, wenner in der Gefangenschaft sterbe oder gar an den KaiserAlexius überliefert werde, alle fränkische Fürsten, so langederen in Syrien wären, die unversöhnlichen Feinde desEbn Danischmend seyn würden. Diese Rede habe demtürkischen Emir wohl gefallen, und er habe den FürstenVormund, nachdem er ihm die angeborene Freundschaftdurch einen Schwur zugesagt, aus dem Ecfängniß ent-