König Balduin 5.
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würden, theilhaftig machte H; vergebens ermahnte nachder Eroberung der heiligen Stadt der Abt in einem Schrei-ben den Herzog Gottfried und den Fürsten Boemund, vonder Feindschaft wider den frommen und mildthätigen KaiserAlexius abzulassen. Die Mildthätigkeit des Kaisers gegenden heiligen Benedict wurde von den Rittern nur für Heu-chelei) geachtet.
Nicht ohne Grund versah sich wohl Alexius von demFürsten Boemund alles Schlimmen; durch die Folge der Be-gebenheiten wurden allerdings seine Besorgnisse wegen derFeindschaft dieses Fürsten eben so sehr gerechtfertigt, als siedurch frühere Vorfälle veranlaßt waren. Kaum hatte Ro-bert Guischard, Vormunds Vater, der als ein armer fah-render Ritter nach Italien gekommen, seine Herrschaft dortbefestigt, als sein nach dem Größten strebender Sinn ischonden kühnen Plan faßte, den Kaiser Alexius Comnenus vondem eben erworbenen Kaiserthron zu verdrängen und dieMacht und Würde des oströmischen Kaiserthrons an sich undsein Geschlecht zu bringen. Unter dem Vorwände, einenMönch, der sich für den entthronten Kaiser Michael Ducasausgab, aber von Robert selbst zu diesem Betrüge vermochtwar, wider auf den ihm gebührenden Thron zu setzen, ginger im Brachmonat ivgi. mit drcyßig tausend Kriegern über Im«,bas Meer nach Zllyricn und erhob einen fünfjährigen Krieg,.
2) I-arlicipem donornm > cptao inLasiuo opcraütnr, Oclert-
kins Imperatorem) i» pcrpclnnmmauere coiistitiut. Litton. Lasi-ueiis. Lid. IV. o. 17. in Nlnra-r 0 r i 88 . ital. 1. IV. p. AnZ. Fürdie Briese, welche der Abt an den
Herzog Gottfried und an den FürstenBoemund schrieb, schenkte der Kai-ser dem heil. Benedict noch achtPfund Goldstücke und ein prächtigesGewand (paUimir kriacainaeimniu,p. i. wörtlich: eil!Gewand mit dreyßig Säumen).