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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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307
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König Balduin I.

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zahllosen Scharen der Abendländer, von welchen fast täglichdas Land um Constantinopcl erfüllt war, scyn nur gekommen,um auch das östliche Reich der Römer zu vernichten, gleich-wie vor sieben Jahrhunderten das westliche Reich von ihrenVorfahren zertrümmert worden ^). Sobald aber einmalAlexius durch sein verkehrtes Benehmen, däs von jener fal-schen Meinung ausging, bey den Wallbrüdern den Ver-dacht der Treulosigkeit gegen sich erregt hatte, so wurdenallerdings auch seine unschuldigsten Handlungen'als schlim-me gedeutet und jeder Kreuzfahrer, welcher in Kleinasiendurch das Schwert der Türken fiel, wurde als ein Schlacht-opfer der griechischen Tücke betrachtet, welches die blutigsteRache forderte. Der Argwohn, welcher die deutschen Kreuz-fahrer im Jahre 1102 bey Constantinopcl ergriff, war in denGcmülhern der meisten andern Pilger gegründet. Alexiuskonnte seine Empfindlichkeit über die Täuschung der Hoff-nungen, welche die Bewaffnung des Abendlandes wider dieHeiden in ihm erweckt, nie verbergen; er hatte gehofft, dieLateiner würden die Fürstenthümer und Städte des Morgen-landes für die Römer erobern, jetzt sah er sie im Besitze ih-rer Eroberungen sich mit Hartnäckigkeit behaupten ^). Er

2 ) An verschiedenen Stellen äußertAnnn Com nenn solche Besorg-lichkeiten, welche sie ohne Zweifelvon ihrem Vater vernahm, z. B.Alexias S. 285: Ze Tro^-

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