Geschichte der Kreuzzüge. Buch.II. Kap.XVIIl.
Hindernisse in dem heiligen Kampfe wider die Heiden sichnicht versehen hatten» Alexius beurtheilte, wie es scheint,die Kreuzfahrer nach den französischen, deutschen und nor-dischen Söldlingen, welche den Griechen für Geld auch wi-der ihre eigenen Landsleute zu dienen sich nicht entblödetennnd in welchen Alexius gewiß nicht immer unbescholtene undrechtliche Männer kennen gelernt hatte *); ohne zu beden-ken, daß unter den Bekreuzigten die edelsten und tapferstenRitter, der Schmuck und die Zierde ihrer Völker, waren.Der griechische Kaiser, stolz auf die vermeinte Verfeinerungseines Volks, glaubte die Kreuzritter behandeln zu können,wie Petschenegen und Comanen , gegen welche eine glücklicherfundene List, eine sinnreich erdachte Lüge, ein fein ange-legter Betrug oder ein künstlich ersonnenes Blendwerk oftWunder gewirrt. Daß die Lateiner allein vom Eifer für dasHeilige Grab oder von dem schmerzlichen Gefühl der Schmachergriffen, welche die Verunreinigung der verehrtesten christ-lichen Heiligthümer durch die Türken auf die ganze Christen-heit geladen, eine so kostbare und gefahrvolle Reise «nter-uähmen, konnte der weltliche und bloß in den niedrigstenRücksichten des irdischen Vortheils befangene Sinn des grie-chischen Herrschers nicht fassen. Darum fürchtete er, die
r) Die Söldlinge aus de» itäliäni-schen Normännern mögen am mei-ne» diese Meinung von der Ver-käuflichkeit der Abendländer bewirkthabe», welche Alexius auch selbst inseinen Kriegen wider Robert Gui-schard und Bvemund bestätigt fand.(S. Iber, all -slex. I. cta. gcst. x'.sc>2.). Die stärkste Aeußerung derAnna Coinnena über den Cha-rakter .der Lateiner ist Alexias S.stZL. Vttgl, mit S, ,öz. und lindem
Stellen. Aber selbst ein normanni-scher Geschichtschreiber- WilhelmansApulien, der zu den Zeitendes ersten Kreuzzugs lebte undschrieb- sägt: 6cns seinxer dsor-
rnonniaa xrona eer acl avariti.iin;xlns, gni x.lnk. xrocl-et, siNLtur".I>oema üe redns Ikorinan. in sicilia,er tiLial-iia xcstis (in iVI n-rarori SS, r. Ital, D V.) I-id, ll.I>. --st.