zv2 Geschichte der Koeuzzüge. Buch II. Kap. XVII.
7>. CKr. Doch/ was der Christenheld beschlossen hatte/ führte
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er nicht mehr ans. Im folgenden Jahre erkrankte der un-verdrossene Kämpfer. Als er dem Tode sich nahe fühlte/sorgte er noch mit zärtlicher Sorgfalt für seine jugendlicheGattin Cäcilia/ des Königs Philipp von Frankreich Toch-ter aus der von der Kirche gemißbilligtcn Ehe mit Ber-trade/ des Grafen Fulco von Anjou rechtmäßiger Ge-mahlin. Von Boemund für seinen Vetter Tankrcd ge-worben/ hatte sie die ferne und gefahrvolle Meerfahrtnicht gcfcheuet/ um die Gemahlin des gepriesenen Kreuz-helden zu werden. Damit sie im fernen Lande nicht ohneSchutz und Beystand seyn möchte/ rief er sie und denPontius/ des verstorbenen Grafen Bertram von Tripoliszwölfjährigen hoffnungsvollen Sohn/ welcher damals inseinem Hcergesinde war/ vor sein Sterbebette und legteihrer bcyder Hände in einander/ daß nach seinem Tode/wenn Pontius die Jahre der Mannbarkeit erreicht habenwürde/ Cäcilia seine Gattin werden möchte. Sie erfüll-ten auch seinen Wunsch/ als Pontius volljährig gewor-den. Das Fürstenthum Antiochien gab Tankred in dieHände seines Schwestersohns/ Roger/ doch unter der Be-dingung/ daß er cs ohne Widerrede dem jungen Vor-mund/ dem Sohne und rechtmäßigen Erben Voemunds/für welchen er selbst das Fürstenthum nur verwaltet/ übcr-
Belagerung und Eroberung von At-sareb gar nicht. Abulfeda ist we-nigstens in so fern mit Kemaled-din übereinstimmend, als er die Er-oberung von Atsareb vor den Zug dervereinigten türkischen Fürsten setzt./s.nn. inosl. 15 III. x. 5.70. 57". HÜs. L04. 505. Wir haben kein Be-denken. getragen, der Angabe K e -
maleddinS zu folgen, sowohlwegen ihrer Innern gröstern Wahr-scheinlichkeit als- auch, weil Albertvon Aix die Eroberung von Atsa-reb verwechselt zu haben scheint mitder von Kemaledd in erwähntenUnternehmung wider die BurgEzar.