König Balduin I. zog
antworte, sobald er es zurück fordere. Nach diesem I-Er»',neigte Tankred, gleichwie ein ermüdeter Arbeiter nach voll-brachtem Tagewerk, sein Haupt und verschied. Man be-grub ihn zu Antiochien in der Vorhalle der Kirche desheiligen Petrus. Es war um Advent, als der tapfere ü. Deo.Känwfer dem heiligen Werke entnommen wurde. DieSchenkungen, mit welchen seine Frömmigkeit im Fürstcn-thum Galiläa wie zu Antiochien die Kirchen und Klösterbereichert, und die tapfer» Thatcn wider die Heiden, mitwelchen er den christlichen Namen in allen Landen ver-herrlicht hatte, erhielten seinen Namen in glorreichem An-denken, und es wurden über solche Tugenden die Schwä-chen vergessen, denen sein Hcldensinn unterworfen gewe-sen war, auf daß keine menschliche Größe ohne Fehlerwäre. Die unverständige Verwaltung und die ungestümeKampflust Rogers erregte oft in den Gemüthcrn der an-tiochischen Christen schmerzliche Sehnsucht nach Tankredsdurch Weisheit und Klugheit gemäßigter Tapferkeit
Im Frühling desselben Jahres, in welchem Tankred Zi. Avrildas Zeitliche segnete, war auch der Graf Bertram vonTripolis gestorben, mit Hinterlassung des Knaben Pon-tius, welchen Tankrcd seiner jugendlichen Witwe Cäcilia
67) Iktllolier. cgarnot. 0. Ig..4.-,. XII. g. (wo die Zeit vv»Tankreds Tode genauer angegebenwird); vornehmlich IVillr. I^r.XI. rg. Nach Abulfcda (^rrn.INQLl. T. III. n. Z76. :ui L. §06.,
vom 27. Iun. ms. anfangend) narbTankrcd nicht in Antiochien, son-der» auf dem Wege zu den Ländern
deS verstorbenen armenischen FürstenBasilius (s. Anm.ü,), welche er alseröffnete Lehen an sich nehmenwollte. Sehr richtig sagt Kcma-
ledL! n: „lanore-le monimt La»
§06. er laissa xonr snooessenr lan-ger (Slrottsclnil bey Abulfeda d.i. Lire Hoger) soirirevc», Ms cles» soeur".