König Balduin I.
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fünfzehnten Tage wagten drei) christliche Scharen den in I. Cbr.Schlachthaufen gestellten Feinden entgegen zu gehen; aberder furchtbare Pfcilregen der Türken tödtete ihrer so viele,daß sic genöthigt waren, zurückzuweichen ^). Am sech-zehnten Tage zogen die Christen sich zurück, ihren Rückzuggeschickt durch starke Nachtwachen deckend, worauf auch dieTürken sich trennten und in ihre Heimath zurückkehrten ").
Nunmehr wähnte der unredliche Rodvan sich von allerFurcht vor Tankccd befteyet, darum wandte er sich wieder zuden Muselmännern, von welchen er jetzt größere Gefahr be-sorgte. Er lud den Athabck Togthekin von Damaskus zusich ein nach Haleb und wußte diesen selbst durch die Verhei-ßung seiner Hülfe wider die Franken zu bewegen, daß erihn als seinen Oberherrn anerkannte. Rodvan aber hinter-ging auch jetzt den damascenischen Emir. Noch ehe der Ver-trag mit Togthekin abgeschlossen worden, ließ er dem Für-sten Tankred, der sich zur Belagerung der Burg Ezaz rüstete,eine in Haleb zu erhebende Schatzung von zwanzig tausendGoldstücken, ein kostbares Roß und andere Vortheile an-bieten , wenn er ihm Frieden geben wolle. Tankred abernahm diese Anerbietungen nicht an, und fuhr in seinenRüstungen fort
64) LII). ^ g. XI. 40.
ÜL) Nach Albert von Aix gin-gen die Christen erst zurück/ nach-dem die Türken sich getrennt hatten.Die wahrscheinlichere Angabe Ke-nia l e d d i n d, der wir gefolgt sind,wird aber auch von Fulcher be-stätigt.
66) In der Stellung der Begeben-heiten sind hier dir Schriftsteller
nicht übereinstimmend. Albert vonAix (XI. 43 — 4L) läßt nach derRückkehr des türkischen Heers Atsa-reb und Vctula durch Tankred ero-bert werden/ da hingegen nach Ke-in aled di n TankredS Eroberungvon Atsareb die Veranlassung zudiesem türkischen Zuge war. Ful-cher von Chartres und Wil-helm von Tyrus erwähnen »er