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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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Zoo Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XVII.

I. Cl,r. Mid vereinigten sich bey Rugia mit den antiochischen

inr ^

Streiten^ welche schon fünf Tage lang ihrer daselbst gewar-ret hatten. So sammelte sich dort ein Heer von sechs undzwanzig tausend muthigen Streitern zu Roß und zu Fuß,das begierig nach dem Kampfe am Ufer des Orontes überApamea den Heiden entgegen zog ^). Als die Christen amdritten Tage bey Lest Ebn Mäscher unfern von Schaisarankamen, fanden sie die Türken gegen Mittag von dieserStadt, am Ufer des Orontes, zahllos wie Sand am Meere,gelagert; die Christen nahmen gegen Norden von Test EbnMäscher ihr Lager. Gleichwohl geschah auch jetzt kein ent-scheidender Kampf. Die Türken zerstreuten sich über dasganze Land und wichen mit ihren leichten Pferden dem Kam-pfe mit den Rittern auf ihren schweren Streitrossen aus,aber ihre Reitcrey sowohl als die türkischen Bogenschützenhielten beständig das christliche Heer umringt, tödteten die-jenigen, welche cs versuchten, Wasser aus dem Fluß zuholen und wehrten die Zufuhr zu dem Lager der Feinde, sodaß die Christen sechs Tage lang schrecklichen Mangel, be-sonders an Futter für ihre Rosse litten. Also standen dieLeyden Heere während vierzehn Tagen einander nahe. Am

6z) ,,.H.Iors Icr I°ranas viirreut äSOUS 1L aouciuire Se Lau.üoiu, iLirareste er tin, kils äe 8.Oilcs, er üc ils maralivrciiteoutre 1'Lrmöe IVluLulmrne". Ke-nialeddin. Fulcher und Wil-helm v o n Tyrus (XI. i6.) nann-ten Nugia als den Sammelplah,(wahrscheinlich die in der Ebne zwi-schen Maarrah und Halcb liegendeStadt Nuiah, welche von Pvcockcerwähnt wird, Beschr. des Morgen!.LH. II. S. dr^. ach,). Bey Albert

von Aix fehlt der Name. NachFulchcr zogen die christlichen Scha-ren am andern Tage nach der An-kunft des Königs vom OrontcS bisApamea. Albert von A ir nenntals Ort des Nachtlagers an diesemTage die Burg Giril. Schaisaroder Cäsaren Philipri, wie dieabendländischen Schriftsteller derKreuzfahrer cs oft nennen, lag amOromeS, eine Tagereise unterhalbHamah und ziemlich nahe bey Maar-rah.