König Balduin I.
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Truppen Rodvans verfolgt, welche diejenigen überfielen und I. §hr.tödteten, die vom Heere sich getrennt hatten. Sokman aberwar nicht mit ihnen; denn er war noch während der Bela-gerung von Tellbascher oder gleich nach ihrer Aufhebung ge-storben. Bey Maarrah kam wiederum unter die türkischenFürsten Verrath. Rodvan knüpfte mit verschiedenen Heer-führern einen heimlichen Briefwechsel an und erregte bey ih-nen Verdacht gegen Maudud und Togthekin, welche Tripo-lis den Franken wieder zu entreißen wünschten. Vergeblichwandten beyde, als sie den Kaltsinn der andern bemerkten,Vcredung und Geschenke an, um sie zur eifrigen Theilnahmean dieser wichtigen Unternehmung zu bewegen. Togthekinschenkte ihnen unter andern herrlichen Geschenken kostbaresGeräth aus Aegypten und erbot sich alle Kosten der Belage-rung zu tragen. Aber alle jene Anerbietungen wurden ver-worfen und die Miliz des Sokman al-Kotbi, so wie Ahme-dijel und Bursk mit ihren Scharen, trennten sich von ihnenund gingen über den Euphrat in ihre Heimath zurück, vonJoscelin heftig verfolgt, der tausend von den Nachzüglern undden Wächtern der Spcisewägen erschlug und einen großenTheil des Gepäcks der Türken nahm.
Maudud und Togthekin, voll Eifer für den heiligenKrieg wider die Franken, sahen sich zwar genöthigt, derBelagerung von Tripolis zu entsagen, sie beschlossen aberwider Tankred zu streiten, nahmen den Weg zum Orontesund lagerten sich bey Eldschelali ").
Z5) Alles dieses nach Kemaled-d in. Die Thatsachen werden vonFulcher (a. a. S.) und Alberrvon Aix (XI. 5«. Z9) ziemlichübereinstimmend mit den Nachrichtendes Kemalcddin, die Beweggründe
aber verschieden angegeben, auch mitviel weniger innerer Wahrscheinlich-keit. Schon als das Heer der Un-gläubigen von Tellbascher abzog/soll nach Albert die Spaltung er-folgt scpn. Hundert tausend zogen